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Dunkle Wolken ziehen über dem Thüringer Standort der Solarworld AG in Arnstadt.

Dunkle Wolken ziehen über dem Thüringer Standort der Solarworld AG in Arnstadt.
© dpa

Zahl der Entlassungen offen

Solarworld AG baut weitere Stellen ab

Die Pleite des Solartechnik-Herstellers kostet weitere Mitarbeiter den Job. Es sei nicht genug Geld da, um nach dem Auslaufen des Insolvenzgeldes die Belegschaft zu beschäftigen. Ein signifikanter Personalabbau sei notwendig.

Köln. Die Solarworld AG muss weiter kürzen. Wie viele Stellen der derzeit noch 1850 Mitarbeiter in den Werken im sächsischen Freiberg und in Arnstadt in Thüringen und in der Bonner Zentrale genau bedroht sind, sagte vorläufige Insolvenzverwalter Horst Pierburg nicht. Klarheit darüber solle bis spätestens Ende der kommenden Woche herrschen, kündigte der Sprecher des Insolvenzverwalters, Thomas Schulz, lediglich an. „Wir beschäftigen nur so viel Personal, wie wir bezahlen können“, sagte er.

Solarworld hatte am 11. Mai Insolvenz beantragt. Seither wurden bereits 400 Stellen abgebaut. Derzeit prüfen nach Angaben des Insolvenzverwalters mehrere strategische Investoren einen Einstieg in das tiefrote Zahlen schreibende Unternehmen. Doch dürften bis zu einer Entscheidung noch Monate vergehen, betonte Piepenburg. Bis dahin will der Insolvenzverwalter die Produktion mit einer reduzierten Belegschaft in Gang halten.

Von RND/dpa

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