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Gute Bilanz für VHV

Rating ist wie ein Ritterschlag

Die VHV Gruppe kann auftrumpfen. Nicht nur mit einer guten Jahresbilanz 2016, sondern vor allem mit einem topaktuellen Rating. Die Agentur Standard & Poor’s vergibt die Note A+.

HANNOVER. Einen guten Jahresabschluss hatte der VHV-Vorstand erwartet – dieses Rating aber nicht. Die Agentur Standard & Poor’s hat ihre Bewertung von A auf A+ verbessert. Das kommt einem Ritterschlag gleich, weil die VHV damit als einziger Versicherungskonzern 2014 punkten kann.

Jede Menge Grund zur Freude. Bei Vorstandschef Uwe Reuter und seinen Kollegen ebenso wie allen anderen im Team von 3010 Mitarbeitern. Sie erwartet eine Erfolgsbeteiligung von zwei bis 2,3 Monatsgehältern, zusätzlich zu den tariflich vereinbarten Bezügen.

Der Gewinn ist zwar gesunken (von 140,1 auf 127,8 Millionen) – gleichzeitig aber sind die haftenden Eigenmittel um 6,3 Prozent gestiegen. Mit 2,02 Milliarden Euro erreichen sie neue Rekordmarke. „Vor gut zehn Jahren lag der Wert noch unter 500 Millionen Euro“, erklärt Reuter bei der Präsentation der Jahresbilanz 2016.

Erstmals in ihrer Unternehmensgeschichte hat die VHV gruppe mehr als zehn Millionen Versicherungsverträge im Bestand. Im Bereich Bau ist sie der Marktführer (und will mit dem geplanten Geschäftsfeld Cyber-Risiken bei zunehmender Digitalisierung und Gefährdungsfolgen punkten). Im Bereich Kfz-Versicherung hat sie mit 240 000 Neuverträgen ihren vierten Platz behauptet. Das ist die größte Sparte mit 6.03 Millionen Verträgen.

„Kein einfaches Jahr“ sagt Reuter zu den Effekten von Niedrigstzinsen und einer immer komplexeren Regulierung. Unsicherheit bei den Kunden führe zu veränderten Vorsorgeverhalten, was sich gerade bei Lebensversicherungen bemerkbar mache. Der Anteil von Risikolebensversicherungen liegt inzwischen bei 67 Prozent; die VHV ist damit Spitzenreiter in diesem Segment. Der Kunde will sich absichern bei Invalidität, seine Familie bei Tod.

Für Versicherungsleistungen und Gewinnanteile hat die VHV an ihre Kunden 1,33 Milliarden Euro ausgezahlt. Davon entfielen auf Abläufe, Renten, Todesfälle und Rückkäufe 960,5 Millionen Euro.

Reuter hält die Geschäftsperspektiven für „gut und aussichtsreich“. Damit das so bleibt, forschen vier Innovationsmanager nach neuesten Trends. Den erarbeiteten Vorsprung in der Branche werde die VHV mit einem „Fitnessprogramm“ weiter verfolgen.Die Hannoveraner wollen „eine der solidesten und bestens finanzierten Gesellschaften am Markt“ bleiben.

Von Vera König


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