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Bis Anfang 2020 soll der Mindestlohn für Pflegekräfte um mehr als einen Euro angehoben werden.

Bis Anfang 2020 soll der Mindestlohn für Pflegekräfte um mehr als einen Euro angehoben werden.
 © dpa

Medienbericht

Pflege-Mindestlohn soll steigen

Der Mindestlohn-Satz für Pflegekräfte soll laut einem Medienbericht kräftig steigen. Allerdings: Von der Lohnsteigerung werden wohl nur Pflegekräfte profitieren, die nicht in Privathaushalten arbeiten.

Berlin.  Der Mindestlohn für Pflegekräfte soll nach einem Zeitungsbericht bis Anfang 2020 in zwei Schritten auf 11,35 Euro pro Stunde im Westen und 10,85 Euro im Osten erhöht werden. Das geht aus einem Verordnungsentwurf von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hervor, der am Mittwoch vom Bundeskabinett auf den Weg gebracht werden soll und den Dortmunder „Ruhr Nachrichten“ vorliegt.

Pflege-Mindestlohn gilt nicht in Privathaushalten

Derzeit beträgt der Mindestlohn-Satz für Pflegekräfte demnach 10,20 Euro in Westdeutschland und 9,50 Euro im Osten.

Zum 1. Januar 2018 soll er dem Bericht zufolge auf 10,55 Euro (Westen) beziehungsweise 10,05 Euro (Osten) steigen. Die Lohnuntergrenze in der Pflege betrifft rund 908.000 Beschäftigte.

In Privathaushalten gilt der Pflege-Mindestlohn jedoch nicht, sondern der allgemeine gesetzliche Mindestlohn von deutschlandweit derzeit 8,84 pro Stunde.

Von dpa/RND/zys

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