Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Wirtschaft Nobelmarken trotzen der Autokrise in Europa
Nachrichten Wirtschaft Nobelmarken trotzen der Autokrise in Europa
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:25 13.05.2013
Bei den Modellen trieben vor allem der Kompakt-SUV X1 sowie die 3er- und 5er-Reihe den Absatz mit zweistelligen Zuwächsen. Quelle: Armin Weigel
Anzeige
München

e. Seit Januar wuchs der Absatz von BMW um 5,7 Prozent auf mehr als 603 000 Stück.

Damit ist der Branchenprimus auf dem besten Weg, auch 2013 einen Verkaufsrekord zu erzielen. Vertriebsvorstand Ian Robertson sagte, er gehe davon aus, dass der Schwung in den kommenden Monaten anhalten werde.

Vor allem profitierte der Hersteller von den guten Geschäften in Asien und den USA. Sogar auf dem krisengeplagten Heimatkontinent konnte BMW fast 3 Prozent zulegen.

Bei den Modellen trieben vor allem der Kompakt-SUV X1 sowie die 3er- und 5er-Reihe den Absatz mit zweistelligen Zuwächsen. Auch der bayerische Erzrivale Audi stemmte sich erfolgreich gegen die Krise in Europa. Die VW-Tochter verkaufte im April weltweit rund 133 500 Fahrzeuge und damit 6,6 Prozent mehr.

Damit kletterte die Zahl der seit Januar abgesetzten Autos bei Audi auf rund 503 000. Erstmals konnte der Konzern bereits nach vier Monaten eine halbe Million Fahrzeuge verkaufen.

Treiber waren China und die USA. In Europa ging es für Audi leicht bergab: Die Verkäufe sanken im April um fast 2 Prozent auf 65 500 Autos. Deutlich ging es erneut in Krisenstaaten wie Spanien mit 8,6 Prozent nach unten.

Daimler verkaufte im April ebenfalls mehr Autos. Die Schwaben setzten mit 125 306 Autos der Marken Mercedes, AMG, Smart und Maybach zehn Prozent mehr Fahrzeuge ab als im Vorjahresmonat. In Europa ging es sogar um 11,8 Prozent nach oben.

Die stärkere Nachfrage in Europa sei massiv getrieben durch die neuen Kompaktmodelle der A- und B-Klasse sowie den neuen CLA. Aber auch die Einführung der neuen E-Klasse vor wenigen Wochen habe zu dem Wachstum beigetragen.    

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich ist aus Sicht des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln nur noch ein Vorurteil. Die Behauptung, Einkommen und Vermögen seien zunehmend ungleich verteilt, sei nicht haltbar, sagte IW-Direktor Michael Hüther am Montag in Berlin.

13.05.2013

Die Warenhauskette Karstadt hat Betriebsräte aller Standorte am Montag zu einem Krisentreffen in der Essener Zentrale zusammengerufen. Ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi bestätigte das Treffen, über das die "Süddeutsche Zeitung" berichtet hatte.

13.05.2013

Deutschland hat mit der Rettung seiner Banken erstmals in einem Gesamtjahr Gewinn gemacht: 580 Millionen Euro Überschuss weist der Rettungsfonds Soffin nach Angaben vom Montag für 2012 aus.

13.05.2013
Anzeige