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Lufthansa will erreichen, dass die Piloten später als derzeit in den Vorruhestand gehen.

Lufthansa will erreichen, dass die Piloten später als derzeit in den Vorruhestand gehen. © Nicolas Armer

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Lufthansa und Piloten wieder in Verhandlungen eingestiegen

Nach dem gerichtlich abgebrochenen Pilotenstreik wird bei der Lufthansa wieder zu Sachthemen verhandelt. Die Piloten geben sich konstruktiv. Mit erneuten Streiks ist erst einmal nicht zu rechnen.

Frankfurt/Main. Statt eine erneute Streikrunde auszurufen sind die Piloten mit der Lufthansa in neue Verhandlungen eingetreten. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit und das Unternehmen haben am Donnerstag mehrere weitere Gesprächstermine verabredet, wie beide Seiten berichteten.

Man ist sich auch einig, gegebenenfalls einen externen Moderator hinzuzuziehen. Kein Thema waren die Auswirkungen des Billigkonzepts Eurowings, gegen das die VC nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Hessen nicht streiken darf. Es soll ausschließlich um die Übergangsversorgung der rund 5400 Piloten der Gesellschaften Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings gehen. 

Die Lufthansa hatte die Regeln dazu zum Jahresende 2013 einseitig gekündigt. Sie will erreichen, dass die Piloten später als derzeit in den Vorruhestand gehen. Bislang war die Frührente mit 60 Prozent der Grundbezüge im Einzelfall bereits mit 55 Jahren möglich, wenn sämtliche neu eintretenden Vorruheständler zusammen einen Altersschnitt von 58 Jahren erreichten.

Die VC hat nach der gerichtlich gestoppten 13. Streikrunde zwischenzeitliche Angebote zur Anhebung des Durchschnittsalters um zwei Jahre wieder vom Tisch genommen. Man sei zur ursprünglichen Forderung aus dem Jahr 2014 zurückgekehrt, hatte die Gewerkschaft erklärt. Diese würde für die nach 1995 eingestellten Piloten Verbesserungen im Vergleich zum aufgekündigten Niveau bringen. Zunächst müsse aber mit der Lufthansa eine gemeinsame Lageeinschätzung erarbeitet werden, sagte ein VC-Sprecher.

dpa


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