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Wirtschaft In diesen Städten stiegen die Mieten deutlich
Nachrichten Wirtschaft In diesen Städten stiegen die Mieten deutlich
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18:06 23.01.2019
Die Münchner Frauenkirche steht vor den schneebedeckten Alpen. Quelle: Peter Kneffel/dpa
Berlin

Die Mietpreissteigerungen in deutschen Großstädten sind im vergangenen Jahr heftig ausgefallen, berichtet das Portal immowelt.de in seinem aktuellen Mietpreisbarometer. Betroffen sind neben Millionenstädten auch zunehmend kleinere Großstädte.

Eine zweifelhafte Premiere feiert Berlin. Hier gab es im vergangenen Jahr die größten Preissprünge. Im Durchschnitt stiegen die Mieten in der Hauptstadt um 13 Prozent auf nunmehr 11,70 Euro pro Quadratmeter. Berlin stieg damit in die Top Ten der teuersten Großstädte Deutschlands auf. München spielt in diesem Ranking in einer anderen Liga. Hier verlangen Vermieter im Schnitt 18,10 Euro (plus 6 Prozent). Das sind die 10 teuersten Städte:

Die Top Ten der teuersten Städte 2018

1. München 18,10 Euro

2. Frankfurt am Main 13,90 Euro

3. Stuttgart 12,50 Euro

4. Freiburg 12,00 Euro

5. Heidelberg 12,00 Euro

6. Hamburg 11,90 Euro

7. Mainz 11,80 Euro

8. Berlin 11,70 Euro

9. Ingolstadt 11,60 Euro

10. Erlangen 11,20 Euro

Kleinere Städte ziehen bei Mieten nach

Kleinere Großstädte ziehen jedoch nach, vor allem wenn sie mit renommierten Hochschulen oder attraktiven Unternehmen glänzen. Neue Mieter in Heidelberg zahlen inzwischen 12 Euro pro Quadratmeter (plus 13 Prozent) und in Erlangen 11,20 Euro (plus 12 Prozent). Neu-Heilbronner müssen für Mieten 11 Prozent mehr zahlen als im Vorjahr – 9,80 Euro.

Ostdeutsche Großstädten ziehen nach. In Jena sind inzwischen 9 Euro pro Quadratmeter für Mieten fällig. Das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahr. In Erfurt und Leipzig stiegen die Mieten um 6 und 5 Prozent – allerdings von einem niedrigeren Niveau aus. Dort wird jetzt 7,50 Euro beziehungsweise 6,60 Euro von Mietern verlangt.

Immowelt hat das Mietpreisbarometer für 79 ausgewählte deutsche Großstädte mit über 100.000 Einwohner über 806.500 inserierte Angebote erhoben. Dabei seien ausschließlich Angebote berücksichtigt worden, die vermehrt nachgefragt waren.

Von Thoralf Cleven/RND

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