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17:38 11.09.2018
das vwn-WERK: Bei der Betriebsversammlung fragten die Beschäftigten nach den Auswirkungen der geplanten Allianz mit Ford. Quelle: Foto: Heusel
HANNOVER

Die geplante Kooperation von VW Nutzfahrzeuge (VWN) und Ford beschäftigt weiter die Belegschaft am VWN-Standort Hannover (rund 14 000 Beschäftigte): Während der Betriebsversammlung am Dienstag hatten Mitarbeiter nach NP-Informationen viele Fragen zu der Allianz, über die gerade verhandelt wird (NP berichtete).

Sie wollten vom neuen VWN-Chef Thomas Sedran Details über die geplante Zusammenarbeit mit Ford erfahren – etwa, was eine Kooperation für den Standort und die Transporterproduktion bedeuten würde. Sedran soll erklärt haben, er wisse, wie wichtig der Transporter für das Stöckener Werk sei. Konkrete Neuigkeiten gebe es dazu nicht. Er fühle sich den bestehenden Vereinbarungen zu Belegung und Auslastung verpflichtet, hieß es. Diese Vereinbarungen – beispielsweise eine Beschäftigungs- und Auslastungsgarantie – laufen allerdings in den kommenden Jahren (2021 und 2025) aus.

Die Betriebsratsvorsitzende Bertina Murkovic skizzierte vor den rund 5000 versammelten Nutzis die Leitlinien der Arbeitnehmervertretung zu der Kooperation: Hannover müsse Markenzentrale bleiben und weiter den Transporter produzieren, zudem müsse die Auslastung des Standorts langfristig garantiert werden.

Auch im Wolfsburger VW-Werk fand eine Betriebsversammlung statt. Dabei lobten Personalvorstand Gunnar Kilian, Vorstandsmitglied Oliver Blume und Betriebsratschef Bernd Osterloh die Belegschaft für ihre Leistung der vergangenen Monate. Kilian betonte zudem, dass man „effizienter und produktiver“ werden müsse, um VW zukunftssicher aufzustellen.

von Inken Hägermann

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