Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Wirtschaft "Handelsblatt": US-Investor fordert radikaleren Umbau bei Eon
Nachrichten Wirtschaft "Handelsblatt": US-Investor fordert radikaleren Umbau bei Eon
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:47 20.05.2016
US-Hedgefonds Knight Vinke war 2014 bei Eon eingestiegen, bevor Vorstandschef Johannes Teyssen seine neue Strategie verkündet hatte. Quelle: Rolf Vennenbernd
Anzeige
Essen

Nach Informationen des "Handelsblatts" (Freitag) verlangt die Investmentgesellschaft neben der schon geplanten Abspaltung des Großkraftwerksgeschäfts nun auch die Trennung von den regionalen Strom- und Gasnetzen. Das "Handelsblatt" beruft sich auf ein Schreiben von Fondschef Eric Knight an seine Anleger. Eon wollte dazu keine Stellung nehmen.

Der Fonds war 2014 bei Eon eingestiegen, bevor Vorstandschef Johannes Teyssen seine neue Strategie verkündet hatte. Bislang ist der Einfluss des Investors aber begrenzt.

Sein Anteil an Eon hat die meldepflichtige Schwelle von drei Prozent noch nicht überschritten. Aktivistische Investoren wie Knight Vinke wollen Einfluss auf die Geschäftspolitik von Konzernen nehmen. Oft drängen sie auf den Verkauf von Sparten, weil sie sich dadurch Wertsteigerungen erhoffen.

Für Eon-Chef Teyssen ist das Netzgeschäft ein wichtiger Bestandteil seiner Zukunftspläne. Es liefert verlässliche Erträge. Künftig soll es zudem verschmolzen mit dem Internet ganz neue Geschäftschancen eröffnen. Am 8. Juni sollen die Aktionäre die Neuausrichtung bei der Hauptversammlung endgültig beschließen. Geben sie wie erwartet grünes Licht, wird das bereits seit Jahresbeginn in der neuen Tochter Uniper gebündelte alte Kraftwerksgeschäft zusammen mit dem Energiehandel an die Börse gebracht.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Zinsen sind im Keller. Das ärgert Sparer und freut Häuslebauer. Die Nachfrage nach Immobilien steigt. Doch die Wohnungswirtschaft bezweifelt, dass ausreichend bezahlbare Wohnungen geschaffen werden.

20.05.2016

Die Niedrigzinsen setzen Lebensversicherern zu. Gerät ein Unternehmen in Turbulenzen, steht die Auffanggesellschaft Protektor bereit. Deren Kassen sind gut gefüllt, versichert ihr Chef.

20.05.2016

Deutschlands größter Firmentarif ist wieder unter Dach und Fach. Die 120 000 Beschäftigten im VW-Haustarif müssen trotz der Diesel-Affäre keine Abstriche im Vergleich zu den Metallern in der Fläche machen. Teils ganz neue Vorzeichen gibt es aber für ihre Altersteilzeit.

20.05.2016
Anzeige