Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Wirtschaft HWWI-Städtehitliste: Frankfurt hat das größte Potenzial
Nachrichten Wirtschaft HWWI-Städtehitliste: Frankfurt hat das größte Potenzial
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:37 18.04.2013
Trotz Schwebebahn. Wuppertal gehört zu den Industriestädten in Deutschland mit der schlechtesten Aussicht auf Bevölkerungs - und Jobwachstum. Quelle: Horst Ossinger
Anzeige
Frankfurt/Main

dorf und Berlin.

Schlusslicht ist wie auch schon 2010 und 2008 Chemnitz. Auf die Plätze 29 bis 25 kommen fünf Industriestädte in Nordrhein-Westfalen: Bochum, Gelsenkirchen, Wuppertal, Bielefeld, und Dortmund.

Deren Aussicht auf Bevölkerungs - und Jobwachstum sei am niedrigsten, erklärte HWWI-Direktor Professor Thomas Straubhaar. Abseits der Ballungsgebiete seien die Aussichten aber oft noch trüber. "Auch die Städte auf den hinteren Plätzen haben sich besser entwickelt als das flache Land."

In dem Ranking wurden etwa die Entwicklung der Produktivität, die Innovationsfähigkeit, die Internationalität und die demografische Entwicklung analysiert. "Wir haben nur erfasst, was sich statistisch und amtlich belegen lässt", sagte Straubhaar.

Auch die Anbindung der Städte an europäische Metropolen wurde berücksichtigt. "Wenn der Flughafen doch endlich einmal fertig gebaut ist, wird Berlin aufzuholen beginnen", beschrieb Straubhaar die Zukunftsaussichten der Hauptstadt, die auf den fünften Platz kam.

"Erfolgreiche Städte zeichnen sich dadurch aus, dass sie durch attraktive Standortbedingungen Unternehmen und Menschen anziehen", sagte Berenberg-Gesellschafter Hans-Walter Peters. Die finanzielle Situation der bewerteten Städte wurde in dem Ranking nicht berücksichtigt.

Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) betonte, dass es mit München keinen Wettstreit gebe. "Das ist Kooperation auf Augenhöhe. Die Konkurrenten sind Paris, London und Moskau", sagte Feldmann. Das Hauptaugenmerk müsse in Zukunft auf Kinderfreundlichkeit und Wohnraum liegen. "Das Dach über dem Kopf muss bezahlbar sein, auch für junge Kreative", forderte der OB.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das Ziel ist eindeutig: 2013 soll das operative Ergebnis des Technologieriesen Bosch wieder steigen. Mit einem harten Sparkurs will Bosch-Chef Volkmar Denner den Konzern auf mögliche Umsatzeinbrüche vorbereiten.

18.04.2013

Der Handy-Riese Nokia ist erneut mit roten Zahlen ins Jahr gestartet, macht aber Fortschritte im wichtigen Smartphone-Geschäft. Der Absatz von Computer-Handys der Marke Lumia erreichte im ersten Quartal den bisherigen Bestwert von 5,6 Millionen Geräten.

18.04.2013

Die Ratingagentur Moody's hat Deutschland ein gutes Zeugnis ausgestellt und Fortschritte bei der Haushaltskonsolidierung gelobt. Die Topbonitätsnote "Aaa" bleibt zwar mit negativem Ausblick versehen, somit besteht weiter das Risiko einer Abstufung.

18.04.2013
Anzeige