Navigation:
Schweden, Frankreich, Deutschland und Österreich hatten Ausnahmen vom Schengen-Abkommen beantragt, um Flüchtlinge an den Grenzen zu kontrollieren.

Schweden, Frankreich, Deutschland und Österreich hatten Ausnahmen vom Schengen-Abkommen beantragt, um Flüchtlinge an den Grenzen zu kontrollieren. © Matthias Balk/Archiv

Migration

Grenzkontrollen kosteten Milliarden

Die Grenzkontrollen in vier europäischen Staaten wegen des Flüchtlingszustroms haben die Wirtschaft einen Milliardenbetrag gekostet. Europas Wirtschaftsleistung habe sich um neun bis 15 Milliarden Euro im Jahr reduziert, schreibt die "Süddeutsche Zeitung".

München. Die Zeitung beruft sich auf eine Studie des Münchner ifo-Instituts. Die längeren Wartezeiten erhöhen die Transportkosten, verteuern dadurch die Waren und verringern den Handel. Sie halten auch Touristen vom Reisen ab und behindern die vielen Firmen, die ihre Produktion auf eine Lieferung von Teilen "just in time" umgestellt haben.

Wie die "SZ" weiter schreibt, ermittelte das Ifo einen wirtschaftlichen Schaden von 27 bis 65 Milliarden Euro pro Jahr, wenn die Grenzkontrollen auf alle 22 Schengen-Staaten ausgedehnt würden. Damit liegen dem Bericht zufolge die Münchner Forscher niedriger als andere Studien zuvor.

dpa


Anzeige
DAX
Chart
DAX 13.010,00 -0,04%
TecDAX 2.573,50 +0,34%
EUR/USD 1,1847 +0,24%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

THYSSENKRUPP 22,73 +3,46%
LUFTHANSA 28,51 +1,26%
HEID. CEMENT 90,74 +0,80%
FRESENIUS... 61,48 -1,33%
MERCK 89,66 -1,18%
RWE ST 19,66 -1,07%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 234,32%
Commodity Capital AF 184,73%
Allianz Global Inv AF 129,23%
Apus Capital Reval AF 103,38%
FPM Funds Stockpic AF 94,58%

mehr