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Die Verbraucherpreise lagen im Februar mehr als zwei Prozent über denen von Februar 2016. Gemüse war sogar 21 Prozent teurer.

Die Verbraucherpreise lagen im Februar mehr als zwei Prozent über denen von Februar 2016. Gemüse war sogar 21 Prozent teurer.
 © dpa

Inflation

Gemüse-Preise steigen um 21 Prozent

Im Februar war die Inflationsrate so hoch wie seit vier Jahren nicht mehr. Vor allem Gemüse war teurer als vor einem Jahr. Aber auch für leichtes Heizöl mussten die Verbraucher deutlich mehr bezahlen.

Wiesbaden.  Die Inflationsrate lag im Februar bei 2,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Sie bestätigte damit die vorläufigen Zahlen vom Monatsanfang. Eine solch hohe Rate hatte es in Deutschland zuletzt im August 2012 gegeben. Im Januar lag die Inflationsrate bei 1,9 Prozent und im Dezember 2016 bei 1,7 Prozent.

Die Statistiker haben vor allem zwei Preistreiber ausgemacht: Die Energiepreise hätten im Februar um 7,2 Prozent über denen im Februar 2016 gelegen, erklärte das Bundesamt für Statistik. Nahrungsmittel seien 4,4 Prozent teurer gewesen als ein Jahr zuvor.

Die Preise für einige Nahrungsmittel seien sogar noch deutlich stärker gestiegen: „Erheblich teurer als ein Jahr zuvor war im Februar 2017 Gemüse“, erklärten die Statistiker. „Auch für Speisefette und Speiseöle, Fisch und Fischwaren sowie Obst mussten die Verbraucher deutlich mehr bezahlen.“ Das Statistische Bundesamt sprach von „saisonalen Preiserhöhungen“ bei Obst und Gemüse.

Die Preissteigerung für ausgewählte Produkte

Energie: + 7,2 Prozent (gegenüber Februar 2016)

 ausgewählte Energiepreise:

 leichtes Heizöl: + 43,8 Prozent

 Kraftstoffe: + 15,6 Prozent

 Strom: + 1,6 Prozent

 Gas: - 3,2 Prozent

Nahrungsmittel: + 4,4 Prozent (gegenüber Februar 2016)

 ausgewählte Nahrungsmittel:

 Gemüse: + 21 Prozent

 Speisefette und Speiseöle: + 13,2 Prozent

 Fisch und Fischwaren: + 5,4 Prozent

 Obst: + 3,9 Prozent

Tabakwaren: + 3,2 Prozent (gegenüber Februar 2016)

Unterhaltungselektronik: - 4,7 Prozent (gegenüber Februar 2016)

Bekleidungsartikel: - 0,5 Prozent (gegenüber Februar 2016)

Von dpa/RND/wer

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