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Nach Verhandlungsabbruch

Flugausfälle durch Piloten-Streik bei Air-Berlin

Air-Berlin-Piloten kämpfen mit aller Macht um ihre Existenz. Nachdem Gespräche zum Übergang der Piloten auf den potenziellen neuen Käufer abgebrochen worden sein sollen, über die Piloten jetzt die Revolte. Offiziell haben sich ein Vielzahl von ihnen krankgemeldet. Viele Flüge sind schon ausgefallen. Weitere werden folgen.

Berlin. Am Dienstagmorgen sind bereits 60 Air-Berlin-Flüge mit rund 7000 Passagieren ausgefallen. Weitere werden folgen. So gut wie alle Air-Berlin-Flieger werden am Dienstag am Boden bleiben. Dazu drohen weitere 42 von Air-Berlin betrieben Maschinen von Eurowings und Austrian auszufallen.

Hintergrund seien gescheiterte Verhandlungen über den Übergang von rund 1200 Air-Berlin-Piloten zum potenziellen neuen Inhaber der Fluglinie, wie die „Bild“-Zeitung berichtet. Man kämpfe damit um seine Existenz, begründet ein Pilot die Aktion gegenüber der Zeitung. Es sei ein Akt der Verzweiflung, auch wenn einem die Passagiere leidtäten.

Von Air-Berlin heißt es offiziell, dass wegen Krankmeldungen zahlreicher Piloten Dutzende Flüge abgesagt werden mussten. Grund für die Ausfälle seien „außergewöhnlich viele Krankmeldungen im Cockpit“, sagte ein Unternehmenssprecher. Die Airline bat Passagiere, vor der Anfahrt zum Flughafen den Status ihres Fluges unter www.airberlin.com/fluginfo zu prüfen. Reisenden, die von Streichungen betroffen seien, solle die „bestmögliche Reisealternative“ angeboten werden.

„Wir bedauern die Unannehmlichkeiten für unsere Gäste“, sagte eine Sprecherin. Nähere Angaben zur Zahl der gestrichenen Flüge machte die Fluggesellschaft nicht. Allein am Flughafen Berlin-Tegel fielen laut den online genannten Abflügen knapp 20 Flüge aus, etwa ebenso viele waren es am Flughafen Düsseldorf.

Wann Air-Berlin den regulären Flugbetrieb wieder aufnehmen kann ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar.

Von fw/RND


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