Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Wirtschaft Fernbusse von ADAC und Post starten
Nachrichten Wirtschaft Fernbusse von ADAC und Post starten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:31 10.05.2013
Fernbus in Frankfurt am Main. Es gibt bereits diverse Fernabusanbieter in Deutchland unter anderem MeinFernbus.de. Quelle: Arne Dedert
Anzeige
München/Bonn

Die Gründung der gemeinsamen Betreibergesellschaft, an der Post und ADAC jeweils zu 50 Prozent beteiligt sind, sei vertraglich vereinbart worden. Die Kartellbehörden müssen der Kooperation noch zustimmen. Zum Auftakt sind fünf Städteverbindungen geplant. Am Vortag waren bereits erste Einzelheiten des neuen Angebots bekanntgeworden.

 Neben der Verbindung Köln-Bonn-Frankfurt/Main-Stuttgart-München sollen die neuen gelben Fernbusse auch auf den Strecken Bremen-Hamburg-Berlin, Köln-Dortmund-Hannover-Berlin, Berlin-Leipzig-Dresden sowie Frankfurt/Main-Nürnberg-München starten.

 Über einen schrittweisen Ausbau zu einem deutschlandweiten Liniennetz sollen bis zum Frühjahr 2014 etwa 30 der größten deutschen Städte mit rund 60 Bussen verbunden werden. "Über einen weiteren Netzausbau wird dann im Sommer 2014 entschieden", hieß es.

 Zunächst sollen mittelständische Busunternehmen als Service-Partner für den "ADAC Postbus" fahren. Die Kunden können die Tickets über das Internet sowie in rund 5000 Postfilialen und ADAC-Geschäftsstellen im Umkreis der angefahrenen Städte kaufen. Über die künftigen Haltepunkte und Preise wollen ADAC und Deutsche Post zu einem späteren Zeitpunkt informieren.

 Bereits im März hatte ADAC-Präsident Peter Meyer in einem Interview angekündigt, bis 2013 die ersten Busse auf die Straße schicken zu wollen. Fernbusse dürfen erst seit Jahresbeginn deutsche Städte miteinander verbinden - vorher war der Markt weitgehend beschränkt. Nach der Öffnung kommt der Markt nun langsam in Schwung, die Konkurrenz wird härter.

 Zu den Anbietern gehört neben Platzhirsch Deutsche Bahn unter anderem auch DeinBus aus Offenbach oder MeinFernbus aus Berlin sowie FlixBus aus München. Auch der britische Anbieter National Express präsentierte kürzlich seine Pläne. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hatte Anfang April eine positive Bilanz nach der Marktfreigabe gezogen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die IG Metall im Südwesten macht unmittelbar vor der entscheidenden vierten Tarifverhandlung weiter Druck auf die Arbeitgeber. Vor der Zusammenkunft am kommenden Montag in Böblingen werden nach Gewerkschaftsangaben vom Freitag mehrere Zehntausend Beschäftigte aus 230 Betrieben in ganz Baden-Württemberg zu Warnstreiks, Kundgebungen und Aktionen aufgerufen.

10.05.2013

Zwei Großaktionäre des PC-Herstellers Dell haben einen Gegenentwurf zum Übernahmeplan des Gründers Michael Dell vorgestellt. Dem am Freitag veröffentlichten Vorschlag zufolge sollen bisherige Aktionäre ihre Anteile behalten können und 12 Dollar in bar oder neuen Aktien bekommen.

10.05.2013

Das Finanzministerium in Washington darf sich auf einen dicken Scheck des staatlich kontrollierten Baufinanzierers Fannie Mae freuen. Das Unternehmen kündigte am Donnerstag die Zahlung von 59,4 Milliarden Dollar (45,3 Mrd Euro) an.

10.05.2013
Anzeige