Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Wirtschaft "FT": RBS streicht 14 000 Stellen im Investmentbanking
Nachrichten Wirtschaft "FT": RBS streicht 14 000 Stellen im Investmentbanking
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:28 04.03.2015
Die Royal Bank of Scotland steht offenbar vorf Massenentlassungen. Foto: Andy Rain/Archiv
Anzeige
London

Dort sollen rund 14 000 Stellen oder etwa 80 Prozent der Arbeitsplätze gestrichen werden.

Das berichtete die "Financial Times" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Ein Bankensprecher habe die Zahlen nicht kommentiert. Konzernchef Ross McEwan hatte zuletzt immer wieder betont, der Bereich solle deutlich eingedampft werden.

Zudem soll im Zuge der Neuaufstellung das Auslandsgeschäft soweit möglich zurückgefahren werden. Die RBS war und ist einer der größten Problemfälle im weltweiten Finanzsystem. Kurz vor dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers war das britische Institut noch an der Übernahme der niederländischen Großbank ABN Amro für mehr als 70 Milliarden Euro beteiligt - der größten Übernahme in der Branche. Zudem hatten die Briten das Investmentbanking stark ausgebaut und eine hohe Menge an hochriskanten Wertpapieren in den Büchern.

Unter dieser Last wäre die Bank ohne staatliche Hilfe zusammengebrochen, musste mit Milliarden an Steuergeldern aufgefangen werden und kommt bis heute nur schwer aus der Krise. 2014 fiel der siebte Jahresverlust in Folge an. Seit 2008 summiert sich das Minus auf rund 50 Milliarden Pfund (derzeit rund 68,7 Mrd Euro).

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Großbritannien steigt komplett beim Betreiber des Schnellzugverkehrs unter dem Ärmelkanal aus. Der Abschied von Eurostar spült insgesamt rund 757 Millionen Pfund (1,04 Mrd Euro) in die Staatskasse, wie Finanzminister George Osborne mitteilte.

04.03.2015

Die milliardenschweren Investorenklagen gegen den VW-Großaktionär Porsche-Holding haben ihren neuen Schwerpunkt in Hannover. Die dortige Kartellkammer des Landgerichts soll abermals zwei weitere Fälle übernehmen, die zusammen um gut zwei Milliarden Euro kreisen.

04.03.2015

Trotz der Konjunkturerholung haben im vergangenen Jahr zahlreiche börsennotierte Unternehmen in Deutschland ihre selbst gesteckten Ziele verfehlt und damit ihre Aktionäre verärgert.

04.03.2015
Anzeige