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New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg (l) unterhält mit NYSE Euronext-Chef Duncan Niederauer (r). Es ist ein Zeichen, dass langsam Normalität in New York City einkehrt: Die Börse handelt wieder.

New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg (l) unterhält mit NYSE Euronext-Chef Duncan Niederauer (r). Es ist ein Zeichen, dass langsam Normalität in New York City einkehrt: Die Börse handelt wieder. © Justin Lane

Börsen

Die Wall Street handelt wieder: Gewinne zum Auftakt

Nach zwei Tagen Zwangspause werden an der Wall Street wieder milliardenschwere Geschäfte abgeschlossen. New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg läutete am Mittwochmorgen (Ortszeit) die Eröffnungsglocke im Handelssaal der traditionsreichen New York Stock Exchange.

New York. Zum Auftakt stieg der Börsenindex Dow Jones um ein knappes halbes Prozent auf 13 165 Punkte. Das Gebäude der Börse war von den Fluten verschont geblieben, die Wirbelsturm "Sandy" zu Wochenbeginn durch Lower Manhattan getrieben hatte. Dennoch hatten die US-Börsen gemeinsam beschlossen, am Montag und Dienstag den Handel ausfallen zu lassen. Der Finanzbezirk hat keinen Strom und die U-Bahn-Schächte stehen teils unter Wasser.

Das letzte Mal hatte die New York Stock Exchange (NYSE) im Jahr 1888 wegen eines Unwetters so lange geschlossen, damals war es ein Schneesturm. Börsenchef Duncan Niederauer verteidigte auf dem Fernsehsender CNBC die Entscheidung, den Handel ganze zwei Tage auszusetzen: Menschenleben seien in Gefahr gewesen. "Jeder, der die Entscheidung in Frage stellt, sollte noch einmal gut überlegen."

Der Betrieb an der NYSE wird über Notstromgeneratoren aufrechterhalten. Die Börse war eines der wenigen hell erleuchteten Gebäude in Lower Manhattan. Die berühmte Säulenfassade strahlte am Morgen in den Nationalfarben weiß, rot und blau. Als problematisch erwies sich jedoch, dass weder Handynetze noch Internet in den umliegenden Büros funktionierten.

Der Handelsauftakt sei trotz aller Probleme reibungslos verlaufen, erklärte Börsenchef Niederauer. Viele Beschäftigte und Händler, die weiter weg wohnen, mussten mit dem eigenen Auto oder dem Taxi zur Arbeit kommen oder lange Fußmärsche in Kauf nehmen. Die U-Bahn fährt weiterhin nicht, der Busverkehr ist gerade erst wieder angelaufen.

Probleme zur Arbeit zu kommen, hatten auch die Beschäftigten der Konkurrenzbörse Nasdaq. Weil deren Gebäude jedoch weiter im Inland am Times Square liegt, gibt es hier zumindest Strom über das normale Netz. Die Sturmschäden in der Gegend beschränken sich zumeist auf abgeknickte Äste. Die Nasdaq läuft rein computerbasiert, ein Parkett mit Händlern gibt es hier nicht.

dpa


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