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Containerauf dem Umschlagterminal Köln Eifeltor: Risiken für die deutsche Wirtschaft sehen die Forscher nach wie vor in der Euro-Schuldenkrise.

Containerauf dem Umschlagterminal Köln Eifeltor: Risiken für die deutsche Wirtschaft sehen die Forscher nach wie vor in der Euro-Schuldenkrise. © Oliver Berg

Konjunktur

DIW: Deutsche Wirtschaft gewinnt an Schwung

Deutschland bleibt nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) die "Konjunkturlokomotive" Europas. Prozent steigen. Damit senkten die Wirtschaftsforscher ihre Prognose wegen des schwachen Jahresausklangs 2012 zwar um 0,2 Prozentpunkte.

Berlin. des schwachen Jahresausklangs 2012 zwar um 0,2 Prozentpunkte.

 

Sie bleiben aber zuversichtlich: die deutsche Wirtschaft wachse 2013 und 2014 mit zunehmenden Tempo. Im kommenden Jahr sei ein Wachstum von 1,6 Prozent möglich, teilte das DIW am Mittwoch mit.

Steigende Beschäftigung und merkliche Reallohnzuwächse stützten den privaten Konsum und damit das Wachstum. Damit sei Deutschland in diesem Jahr das einzige große Euro-Land mit Wirtschaftswachstum.

DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner sagte: "Die deutsche Wirtschaft kann sich von der schwierigen Lage in den Nachbarländern weiter entkoppeln und wächst kräftig, auch wenn wegen des schwachen Starts in das Jahr die Wachstumsrate 2013 noch recht niedrig ausfällt."

Das Bruttoinlandsprodukt war im vierten Quartal 2012 um 0,6 Prozent zum Vorquartal geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt umfasst den Wert aller Güter und Dienstleistungen, die in einem Land erwirtschaftet werden. Im vergangenen Jahr war es in Deutschland um 0,7 Prozent gewachsen.

Dagegen war nach Angaben des DIW die Wirtschaftsleistung im Euroraum im vergangenen Jahr um durchschnittliche 0,3 Prozent gesunken. "Die Unsicherheit ist massiv" sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher. Vor allem die Entwicklungen in Italien und Frankreich blieben Risikofaktoren. Dagegen stünde die sich stabilisierende Situation auf den Finanzmärkten. Das Institut rechnet in der zweiten Jahreshälfte mit einem Ende der Rezession im Euroraum.

dpa


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