Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Wirtschaft Chemnitz: Kempf fürchtet wirtschaftliche Folgen
Nachrichten Wirtschaft Chemnitz: Kempf fürchtet wirtschaftliche Folgen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:33 31.08.2018
Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, fürchtet die wirtschaftlichen Folgen der rechten Ausschreitungen in Chemnitz. Quelle: Kay Nietfeld/dpa
Berlin

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Dieter Kempf, fürchtet negative Folge der rechten Ausschreitungen in Chemnitz für die deutsche Wirtschaft und deren Ruf in der Welt. „Die jüngsten Nachrichten und Bilder aus Chemnitz sind unerträglich. Sie verzerren das Bild Deutschlands, sie schaden dem hohen Ansehen unseres Landes in der Welt“, sagte Kempf dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Sachsen ist ein moderner Industriestandort, der dringend Fachkräfte und Talente sowohl aus Deutschland wie aus dem Ausland benötigt. Die Vorgänge in Chemnitz sind keine Werbung dafür.“

Der Industriepräsident sagte, der Freistaat Sachsen müsse alles dafür tun, dass sich die Ereignisse nicht wiederholten. Kempf rief Wirtschaftsvertreter dazu auf, Farbe zu bekennen: „Auch Unternehmerinnen und Unternehmer müssen klar machen, dass für Hetze und Fremdenfeindlichkeit kein Platz ist in einem modernen Land.“

Von Andreas Niesmann/RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ladestationen für E-Autos gibt es bereits: Jetzt will der Lebensmittel-Discounter Aldi Süd auf seinen Kundenparkplätzen auch Zapfsäulen verbauen.

31.08.2018

Weil die Zahl der berufstätigen Männer und Frauen steigt, suchen immer mehr Menschen nach Unterstützung im Haushalt. Einer Studie zufolge sind diese allerdings nicht einfach zu finden.

31.08.2018

In Deutschland gibt es zu wenig Haushaltshilfen. Das offenbart eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft.

31.08.2018