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Wirtschaft Bieterfrist für Fluggesellschaft Niki endet
Nachrichten Wirtschaft Bieterfrist für Fluggesellschaft Niki endet
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13:52 21.12.2017
Wie groß ist das Interesse an Niki? Quelle: imago/allOver
Berlin/Brüssel

Bei der Abwicklung der insolventen Air Berlin stehen am Donnerstag weitere Schritte an. Zum einen endet am Mittag die Bieterfrist für die insolvente österreichische Fluggesellschaft Niki. Die Air-Berlin-Tochter mit 21 Flugzeugen sollte eigentlich von Lufthansa übernommen werden, der Konzern zog sein Angebot aber wegen Bedenken der EU-Wettbewerbsbehörde zurück.

Zum anderen läuft am Donnerstag auch die Prüffrist der EU-Kommission für den geplanten Verkauf einer weiteren Air-Berlin-Tochter ab, der Luftfahrtgesellschaft Walter. Sie soll an die Lufthansa gehen, der Konzern will sie in seine Tochter Eurowings integrieren.

Lauda, Condor und PrivatAir sind noch im Rennen

Niki mit seinen 1000 Beschäftigten galt als besonders attraktiver Unternehmensteil der Air Berlin. Nach dem Rückzug der Lufthansa meldete sie in der vergangenen Woche Insolvenz an. Insolvenzverwalter Lucas Flöther will die Fluggesellschaft bis Anfang Januar verkaufen, damit keine Start- und Landerechte verloren gehen.

Ein Kaufangebot hat Nikis Gründer, der frühere Rennfahrer Niki Lauda angekündigt. Nachdem zunächst die Fluggesellschaften Ryanair, Condor und PrivatAir sowie ein Konsortium um den Berliner Logistiker Zeitfracht Interesse gezeigt hatten, stiegen der irische Billigflieger Ryanair und Zeitfracht am Donnerstagmittag aus dem Bieterrennen aus.

Der Reisekonzern Tui sieht die Zukunft seines Ferienfliegers Tuifly nicht bedroht, sollte der Konkurrent Condor Niki übernehmen. Tuifly-Chef Roland Keppler sagte, man habe aber Interesse an eventuell frei werdenden Niki-Slots.

Von RND/dpa

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