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Ratgeber Was für junge Autofahrer wirklich zählt?
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10:29 24.08.2016
DIE AUSWAHL IST GROSS: Für die meisten Fahranfänger ist das erste Auto etwas ganz besonderes - egal von welcher Marke es stammt.
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Saarbrücken

Der Weg zum eigenen Traumauto 

Das erste Auto ist wie die erste Liebe: Man vergisst es nie, auch wenn es ein klappriger Kleinwagen war und inzwischen verrostet ist. Trotzdem träumen junge Fahrer in Deutschland von etwas anderem. Über die Hälfte der unter 30-Jährigen (56 Prozent) haben präzise Vorstellungen, wie ihr perfekter Wagen aussehen soll.

Die Marken wie Porsche (15 Prozent), Audi (13 Prozent) und Mercedes (10 Prozent) stehen dabei ganz oben auf der Wunschliste. Die meisten jungen Autofans müssen allerdings eine Nummer kleiner starten. Jeder Fünfte (20 Prozent) ist mit einem VW auf deutschen Straßen unterwegs, gefolgt von Ford, den 11 Prozent der Befragten besitzen. Jeder Zehnte (10 Prozent) fährt einen Opel.

Doch egal ob Sport- oder Kleinwagen: Stolz ist jeder dritte unter 30-Jährige (37 Prozent) auf seinen vierrädrigen Freund. 17 Prozent ist ihr Fahrzeug sogar heilig.

Kosten-Check: Das kommt auf junge Besitzer zu 

Wenn es am Anfang nicht gleich für das Traumauto reicht, liegt das häufig nicht nur am Kaufpreis, sondern auch an den Nebenkosten. Junge Fahrer bedenken weniger, dass zum Beispiel auch Ersatzteile den Geldbeutel belasten können - vor allem bei den Premiummarken.

Gerade einmal jeder Dritte der unter 30-Jährigen (36 Prozent) hat dies bei der Wahl seines Wagens berücksichtigt. Im Vergleich dazu gab durchschnittlich jeder zweite deutsche Autofahrer an, dass die Ausgaben für Ersatzteile bei der Kaufentscheidung eine große bis sehr große Rolle spielten.

Was weitere Kostenfaktoren betrifft, sind junge Fahrer jedoch überraschend vorausschauend: Für 64 Prozent spielen die Versicherungskosten, für 63 Prozent die Kosten für den Kraftstoff und für 34 Prozent die Höhe der Kfz-Steuer eine große bis sehr große Rolle bei der Kaufentscheidung.

Ausstattung und Pflege: Darauf legen junge Fahrer Wert

Optik und Akustik des Autos stehen bei den jungen Fahrern überdurchschnittlich hoch im Kurs. So würden 44 Prozent für einen Wagen in ihrer Wunschfarbe mehr zahlen. Gut jeder Vierte (26 Prozent) ist bereit, für ein besonderes Audiosystem tiefer in die Tasche zu greifen. Das sind 10 Prozentpunkte mehr als der Durchschnitt (16 Prozent).

Was Reparatur und Pflege angeht, legt ein Drittel der unter 30-Jährigen (35 Prozent) etwa beim Reifenwechsel selbst Hand an. Beim Ölwechsel sind es dagegen lediglich 7 Prozent. Die meisten lassen ihr Öl von einer Werkstatt (64 Prozent) oder von Freunden und Verwandten wechseln (22 Prozent).

SMS von unterwegs: Ablenkung am Steuer

An der roten Ampel schnell der Freundin zurückschreiben? Das kommt bei jungen Autofahrern nicht selten vor. Doch gerade hier liegt Gefahrenpotenzial: Vor allem Fahranfänger mit wenig Routine lassen sich gerne ablenken. So geben fast zwei Drittel der Befragten (60 Prozent) an, zumindest manchmal auch beim Fahren zu essen und zu trinken. Knapp ein Drittel (31 Prozent) schreibt und liest am Steuer E-Mails oder SMS.

Insgesamt soll der Spaßfaktor für sie während der Fahrt nicht zu kurz kommen: Laut Umfrage verbindet die Mehrheit der unter 30-Jährigen (57 Prozent) mit dem Autofahren "Fahrspaß" als wichtiges Kriterium.

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