Die Demonstranten tragen T-Shirts mit dem Aufdruck: "Killerspiele-Spieler". Sie setzten sich für einen konstruktiver Umgang mit der Spielkultur ein.
Berlin. „Wir wollen der Öffentlichkeit klarmachen, dass nicht alle Gamer, also Computerspieler, potenzielle Amokläufer, Killer oder sozial gestört sind“, sagte Robert Bahl von der Initiative „Wir sind Gamer“ der Nachrichtenagentur ddp. Auch „normale“ Jugendliche und Erwachsene spielten Computer und stellten keine Gefahr für die Gesellschaft dar. Nach Angaben der Veranstalter nahmen 500 Menschen an der Protestaktion teil.
„Wir sind gegen den Gesetzesentwurf, der die Verbreitung und Entwicklung von ’Killerspielen’ verbietet und unter Strafe stellt“, sagte Bahl. Sogenannte LAN-Partys, bei denen mehrere Teilnehmer gegeneinander antreten, seien selbst dann nicht gewaltverherrlichend, wenn Spiele wie „Warcraft 3“ und „Counterstrike“ gespielt würden.
Die Initiative organisierte zeitgleich Demonstrationen in Köln und Karlsruhe. Nach Veranstalterangaben beteiligten sich auch dort jeweils mindestens 500 Computerspieler.
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