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Ratgeber Erfolgreich und gelobt: Juraforum.de
Nachrichten Ratgeber Erfolgreich und gelobt: Juraforum.de
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00:22 04.03.2018
Hannover, 09.02.2018: Gespräch mit Sebastian Einbock, Gründer des Juraforum (Pionier im Internet, Beratungsplattform seit 15 Jahren) Quelle: Michael Wallmüller
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HANNOVER

„Ich war nie als Rechtsanwalt tätig. Damals wurde ich belächelt, auch von Professoren an der Uni, als ich über meine Vorstellung sprach mit Internet und so … ob man denn damit je Geld verdienen können würde, hieß es“, erzählt Sebastian Einbock (42). Nun, 15 Jahre später, betreibt er mit sieben festangestellten Mitarbeitern mehrere Internetseiten, Schwerpunkt: Juristisches – und kann über die Zweifler von damals nur schmunzeln.

„Ich wollte ein Rechtsportal machen, wo man wirklich alles finden kann – von Gesetzestexten über Urteile bis hin zur Laienmeinung im Forum“, sagt der Unternehmer. Er startete Juraforum.de. „Ich habe ganz schnell gemerkt, dass man damit Geld verdienen kann: Ich hatte ein schnelles Besucherwachstum, dadurch schnell wachsende Werbeeinnahmen. Das war schon im zweiten Jahr profitabel – und ist es bis heute!“ Werbung, Online-Beratung, Branchenmarketing – läuft augenscheinlich alles: „2017 war für mich eines der besten Jahre! Mit meinen Internetseiten habe ich fast eine Million Euro Umsatz gemacht!“

Rund zwei Millionen Seitenbesuche zählt Juraforum.de im Monat, etwa die Hälfte davon zielt auf das Forum. „Das habe ich anfangs selber gemacht, als Student Fragen gestellt und Antworten gegeben, auch im Referendariat habe ich damit nicht aufgehört“, sagt der Jurist. „Das ist eine Leidenschaft, wir haben Namen im Forum, die sind seit der ersten Stunde dabei, haben mehr als 20 000 Beiträge geliefert!“

Wichtig ist, dass seine Mitarbeiter den Lauf der Dinge im Blick haben und eingreifen, falls nötig: „Moderation ist wichtig – Juristen sind ja nicht so einfach und die Leute haben schnell mal eine andere Meinung und beschimpfen sich dann.“

Der Schwerpunkt der Fragen und Diskussionen habe sich (noch?) nicht Richtung Internet verschoben: Hauptthemen seien immer noch Arbeits- und Familienrecht und Miet- und Verkehrsrecht. Internet- und Urheberrecht machten „noch keine zehn Prozent“ aus.

Der Vorteil von Rechtsportalen wie Juraforum oder frag-einen-anwalt.de ist aus Einbocks Sicht: „Auf jeden Fall ist es mit uns günstiger geworden, sich einen fundierten Rechtsrat zu holen.“ Auch sei „die Hemmschwelle gesunken, sich von einem Rechtsanwalt Rat zu holen. Heute sucht man Rechtsrat nicht mehr nur bei Freunden und Familie, sondern im Internet und bei anderen Quellen.“ Auch in Zukunft dürfte es daher gut laufen, glaubt Einbock: „Die Nachfrage nach kostenloser Information wird immer da sein. Und mit den Anwälten – das wächst auf jeden Fall, das werden ja immer mehr. Dabei ist der Akquisedruck unter den Rechtsanwälten jetzt schon hoch!“

Für Einbock (verheiratet, eine Tochter) sind Juraforum.de und seine anderen Web-Portale Lebensaufgabe – bis zur Rente: „Ja, sicher – denn das macht Spaß! Natürlich unter irgendwann anderen Bedingungen als heute: „Man muss sich anpassen und dabeibleiben!“

Rechtsportale im Test

Die Internetplattform Juraforum.de gehört zu den sechs meistbesuchten Seiten mit Informationen rund ums Rechts in Deutschland. Sie existiert seit 15 Jahren, sitzt in Hannover – und ist damit in guter Nachbarschaft: Die Seite frag-einen-anwalt.de gehört ebenfalls zu den Top-6 und sitzt auch in der Landeshauptstadt (ist ein gleichalter „Ableger“ der hier im Jahr 2000 gegründeten Seite 123recht.net). Beide Angebote wurden jüngst von „Finanztest“ beurteilt. Die Tester kamen zu dem Schluss: Die Informationen auf Juraforum gefielen am besten, die Daten zu den Anwälten seien umfassend und transparent. Frag-einen-anwalt.de habe ein breites Angebot, liefere schnell Antworten. Auf Juraforum sind alle Beratungen (ab 39 Euro) für alle sichtbar, auf frag-einen-anwalt.de kann man das auch vertraulich handhaben lassen (kostet dann mindestens 60 Euro statt sonst mindestens 25 Euro). Bei allen Portalen monierten die Tester allerdings mangelhaften Datenschutz.

Von Ralph Hübner

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