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ERFAHREN: Holger Hoppe, Schuldner- und Insolvenzberater der Stadt Hannover, in seinem Büro an der Hamburger Allee..

Die Gründe für die private Pleite sind vielfältig, doch es gibt ein paar eindeutige Hauptursachen. Und die Schuldnerberater der Stadt Hannover stellen fest: Immer mehr Ältere und immer mehr junge Menschen schlittern in die Finanzkrise. Ein Experte erzählt, was hilft, um wieder raus zu kommen aus der Abwärtsspirale.

INSOLVENZEN IN HANNOVER
NEUANFANG: Wer Pleite ist, kann mit dem Antrag auf Privatinsolvenz sein Ende der Schuldenkrise in Sicht nehmen.

Immer wieder ist zu hören, das viele oder gar immer mehr Menschen finanzielle Probleme haben, sich überschulden und schließlich Pleite vor Gericht landen, in die Privatinsolvenz müssen. Zumindest für Hannover belegen die Zahlen: Immer weniger Menschen landen wegen privater Schulden vor Gericht. Dafür suchen immer mehr Rat bei der Schuldnerberatung.

GROSSER BROCKEN: Die Stadt mietet zukünftig den Bürokomplex in der Joachimstraße.

Die Zahl der getätigten gewerblichen Immobiliengeschäfte ist ein Zeichen dafür, wie gut eine Wirtschaftsregion läuft. Die Bilanz 2017 des Immobilienmarktberichts legt nahe: In der Region Hannover lief es mehr als gut.

STROM:  Wenn der Anbieter nicht richtig informiert, gilt die Preiserhöhung nicht – dan nkann Geld zurückgefordert werden.

Erneut hat die Verbraucherzentrale Niedersachsen vor Gericht gegen einen Stromanbieter gesiegt. Die Primastrom GmbH hat demnach schlecht informiert, ihren Kunden das Sonderkündigungsrecht verschwiegen – die sollten jetzt prüfen, ob sie für das Jahr 2017 Geld zurückfordern können.

GESCHEITERT VOR GERICHT: Andreas Schwering Rechtsanwalt aus Hannover.

Ein Rechtsanwalt aus Hannover sah sich schon als sicherer Sieger, saht die Chance für hunderttausende Kreditkunden der deutschen Sparkassen, sich durch ein von ihm erstrittenes Urteil nachträglich deutlich besser Immobilien-Kreditkonditionen zu verschaffen. Ein Oberlandesgericht hat ihn abgewiesen: Er habe nicht einmal die Klagen präzises genug formuliert – so wurde über den Sachverhalt gar nicht weiter entschieden.

GELD FÜR VERBRAUCHERSCHUTZ: Ministerin Barbara Otte-Kinast (hier bei ihrer Vereidigung  am 22. November mit Stefan Weil und Bernd Althusmann, v.l.) findet das Projekt gut.

Auch auf dem platten Land hat man manches Mal den Bedarf, sich von der Verbraucherzentrale kompetent beraten zu lassen – doch da deren Niederlassungen stark verringert wurden, sind die Wege für viele Menschen weit . Dagegen hilft nun ein neues Angebot in Niedersachsen: Die Beratung per Videochat über das Handy oder den PC Zuhause.

LIEGENBLEIBER: Die Abfallentsorger von Aha lassen nicht ordnungsgemäß bereitgestelltes Altpapier und Kartonagen jetzt stehen – durchweichte Kartons sind da ohnehin ein Greuel. Die Regel lautet: Sack oder Tonne, ausnahmsweise auch „Riesenkartons“, wenn sie leer und etwas gefaltet sind.

Mit einer Werbekampagne versucht der Abfallentsorger Aha die Bürger in der Region Hannover dazu zu bewegen, Altpapier doch in der Tonne zu sammeln – die gibt es ja kostenlos. Das scheint jetzt zu funktionieren: Die Bestellzahlen gehen quasi durch die Decke. Das bedeut auch: Ende der Kulanz für nicht regelkonform bereitgestelltes Altpapier.

SICHERHEIT IM STRASSENVERKEHR
UNTERM AUTO: Tüv-Prüfer bei der Arbeit.

Die Autos von heute sind qualitativ meist besser als die von vor Jahren – und daher fallen weniger bei der Hauptuntersuchung durch, sagt der Tüv Nord in Hannover. Doch selbst wenn hochgerechnet ein paar tausend weniger unsichere Fahrzeuge durch die Region rollen – unterm Strich sind es wohl noch rund 170 000, die eine Gefahr für sich und andere darstellen.

ELEKTRISCH STATT EISKALT: Jürgen Caro und sein Doktorand Alexander Knebel (vorne) mit dem Reaktor, in welchem das Gasgemisch auf  effizientere und kostengünstigere Art mittels elektrischem Feld bei Raumtemperatur Richtung Ausgangsstoff für die Kunststoffproduktion getrennt werden kann.

Wir leben nicht nur in der Welt der Digitalisierung – vornehmlich ist es eine Welt der Kunststoffe. Nahezu überall wird „Plastik“ eingesetzt – vom Folienbeutel bis zum Armaturenbrett, vom Hörgerät über das Handy bis zur Autostoßstange. Ein wichtiger Kunststoff ist Polypropylen (PP) – und dessen Herstellung kann jetzt revolutioniert werden dank einer Idee aus Hannover!

Der Abfallausschuss der Region hat Ja gesagt: Altpapiersäcke wird es künftig nicht mehr gratis geben.

STROMPREIS: Laut Bundesgerichtshof gehören auch Staatliche Anteile (Steuern, Abgaben, Umlagen) zum Preis.

Sonderkündigungsrecht torpediert, Überweisende Kunden mit zu hoher Gebühr belastet: Dafür gab’s für den hannoverschen Stromhändler „e:veen“ Ärger mit der Verbraucherzentrale und Ordnungsgeld vor Gericht. Das Oberlandesgericht hat die Buße zwar halbiert, doch der Ärger ist noch nicht vorbei ....

SOLL BALD GELD KOSTEN: Blauer Sack für Altpapier in der Region Hannover

Bislang gibt's sowohl den Gelben Sack für Leichtverpackungen als auch den blauen Sack für Altpapier in der Region Hannover kostenlos. Das soll sich nach dem Willen des Entsorgers Aha ändern – er hat seinen Wunsch der Politik vorgetragen, entscheiden soll die Regionsversammlung noch im November. Angeblich wird der Sack zu oft zweckentfremdet, muss Aha für seine Anschaffung hunderttausende Euro unnötig ausgeben.

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