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Nach Gefecht in Afghanistan

Trauerfeier für getötete Soldaten in Niedersachsen

Die Trauerfeier für die drei in Afghanistan getöteten Bundeswehrsoldaten wird an diesem Freitag in Niedersachsen abgehalten. Dazu wird auch Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) erwartet, sagte der Sprecher der Luftlandebrigade 31, Hauptmann Björn Gornik, am Dienstag in Seedorf.
Die getöteten Soldaten sind aus der Einheit in Seedorf.

Die getöteten Soldaten sind aus der Einheit in Seedorf.

© dpa

Die Trauerfeier wird im benachbarten Ort Selsingen in der St.-Lamberti-Kirche stattfinden. Bei dem stundenlangen Feuergefecht mit Taliban waren am Karfreitag drei Soldaten getötet und acht zum Teil schwer verletzt worden.

Nach Angaben der Bundeswehr ist der Gesundheitszustand der vier Schwerverwundeten weiter stabil. Sie hätten eine ruhige Nacht verbracht, sagte der Sprecher des Sanitätsführungskommandos, Oberstleutnant Ralph Adametz, am Dienstag auf Anfrage. Zwei werden noch auf der Intensivstation des Bundeswehrzentralkrankenhauses in Koblenz behandelt, die beiden anderen liegen inzwischen auf einer normalen Station. Wie schwer die Soldaten verletzt sind und wie lange sie noch behandelt werden müssen, sagte Adametz nicht.

lni


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  • Ein "Weiter so" darf es nicht geben! ctheiss – 06.04.10
    Wieviele Soldaten sollen wir noch in den Tod schicken, wieviele noch in Situationen bringen, in denen sie Unschuldige töten?

    Wie lange sollen wir noch ein Land unterstützen, dessen Präsident unsere Hilfe als Einmischung in innere Angelegenheiten bezeichnet?

    Wenn die Mehrheit der Afghanen so denkt, ist sie auch in der Lage, für ihre eigene Sicherheit zu sorgen.

    Dieser Einsatz verliert mehr und mehr seine Legitimation. Wir sollten uns an diesem unsinnigen Blutvergiessen nicht weiter beteiligen.

    Zivile Hilfe ja - ein weiterer Großeinsatz mit hunderten von Opfern ist dagegen nicht zu rechtfertigen.

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