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EU-Richtlinie

Niedersachsens Umweltminister Sander kritisiert Verbot von Glühbirnen

Die 75-Watt-Birne verschwindet ab dem 1. September aus dem Handel: Niedersachsens Umweltminister Sander kritisiert den geringen Nutzen des Verbots und das fehlende Rücknahmesystem für Energiesparlampen - diese gehören aufgrund ihres Quecksilbergehalts in den Sondermüll.
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75-Watt-Glühbirne: Niedersachsens Umweltminister Sander kritisiert das EU-weite Herstellungs- und Vertriebsverbot.

75-Watt-Glühbirne: Niedersachsens Umweltminister Sander kritisiert das EU-weite Herstellungs- und Vertriebsverbot.

© dpa

Ein Jahr nach der 100-Watt-Birne verschwinden auch die Glühlampen mit einer Leistung von 75 Watt aus dem Handel. Für sie gilt ab dem 1. September in der gesamten EU ein Herstellungs- und Vertriebsverbot. Solange der Vorrat reicht, dürfen die Geschäfte ihre Restposten aber noch verkaufen. Die gängigste Glühlampe ist allerdings die 60-Watt-Birne, und die hat noch ein Jahr Galgenfrist.

Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) ist das Verschwinden der Glühbirne aber ein Dorn im Auge. Er kritisierte am Montag: „Der Verwaltungsaufwand ist immens, der Nutzen gering.“ Der Quecksilbergehalt der Energiesparlampen mache eine Entsorgung als Sondermüll erforderlich, bislang gebe es aber kein zufriedenstellendes Rücknahmesystem. Derzeit landeten sieben von zehn verbrauchten Energiesparlampen im Hausmüll, beklagte Sander.

Er hatte im April in einem Brief an die Bundesregierung und EU-Kommissar Günther Oettinger gefordert, sich für eine freiwillige Vereinbarung einzusetzen.

dpa


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