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Fördermittel

Ministerium unterstützt Grundschulen in Brennpunkten

Das niedersächsische Kultusministerium will Grundschulen in Brennpunkten mit der Arbeitskraft von Sozialpädagogen und Erziehern unterstützen. „Wir haben ausreichend qualifizierte Nachwuchskräfte“, sagte Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU).
Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU)

Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU)

© Ralf Decker (Archiv)

Das niedersächsische Kultusministerium will Grundschulen in sozialen Brennpunkten stärker unterstützen. In Klassen mit vielen sozial auffälligen Kindern sollen Sozialpädagogen und Erzieher künftig intensiver eingesetzt werden. Für das Programm stellt das Land im laufenden Jahr eine Million Euro bereit, das entspricht 50.000 Stunden für die pädagogischen Mitarbeiter. Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) sagte am Montag in Hannover, rund 250 Grundschulen, in denen besonders viele Kinder mit Sprach- und Lernproblemen unterrichtet werden, könnten davon profitieren. Pädagogische Mitarbeiter stehen Lehrern im Unterricht in schwierigen Klassen zur Seite und gestalten zusätzliche Projekte für die Grundschüler.

An diesem Mittwoch beginnt in Niedersachsen das zweite Schulhalbjahr. Ministerin Heister-Neumann zeigte sich erfreut, dass rund 860 Lehrer eingestellt werden können, die pensionierte Pädagogen ersetzen. Die Unterrichtsversorgung bleibe damit auf dem Niveau von rechnerisch gut 100 Prozent. Bei den Bewerbungen für den Schuldienst zeichnet sich eine Entspannung ab. „Wir haben ausreichend qualifizierte Nachwuchskräfte“, sagte Heister-Neumann.

Bei den Einstellungen sind knapp 200 Lehrkräfte aus anderen Bundesländern dabei und rund 50 Quereinsteiger. Dabei handelt es sich vor allem um Naturwissenschaftler. Mit den Quereinsteigern entspanne sich die Situation in den sogenannten Mangelfächern wie Physik oder Chemie, sagte die Ministerin. Für diese Fächer sind normalerweise schwerer Lehrer zu finden.

Kultusministerin Heister-Neumann gab am Montag auch bekannt, dass aus dem Konjunkturprogramm II noch rund 19 Millionen Euro Fördermittel für die Schulen zur Verfügung stehen. Die Anträge müssen bis Ende Februar gestellt werden. Etwa 90 Prozent der gesamten Fördermittel von Bund und Land in Höhe von 180 Millionen Euro sind bisher bewilligt. Mit dem Geld werden unter anderem Schulen saniert und Klassenzimmer modernisiert sowie neue Tafeln angeschafft.

lni


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