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Diskussion

„Mediencharta“ noch nicht vom Tisch?

Das niedersächsische Sozialministerium lenkt im Streit über die geplante „Mediencharta“ für Integration ein Stück weit ein. Die Behörde tut sich aber schwer damit, das Papier offiziell wieder zurückzuziehen.
Die niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan

Die niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan

© dpa (Archiv)

Es werde von den Vertretern der Medien selbstverständlich keine Unterschrift unter die Charta verlangt, sagte am Montag eine Sprecherin des Sozialministeriums in Hannover. Auf die Frage, ob das Papier endgültig fallen gelassen werde, hieß es dann schriftlich: „Die Mediencharta war ein Entwurf, der von Anfang an als Diskussionsgrundlage gedacht war.“ Dieses Anliegen sei aber nicht deutlich geworden. „Vor dem Hintergrund der dadurch entstandenen Irritationen kann es zurzeit nur unser Ziel sein, mit den Medien am 16. August ins Gespräch zu kommen.“

An diesem Tag ist der „Runde Tisch“ zur Integration mit Politikern, Medienvertretern und Menschen mit ausländischen Wurzeln geplant. Laut der offiziellen Einladung war im Programm ursprünglich vorgesehen, dass die Journalisten eine „Mediencharta“ unterzeichnen sollen. Die Medien reagierten empört und bewerteten das Vorhaben als Eingriff in die Pressefreiheit. In dem Papier heißt es unter anderem, die Medien erklärten, über Integrationsthemen zu berichten, eine „kultursensible Sprache“ anzuwenden und Projekte zu initiieren.

dpa


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  • Mediencharta Alibay – 27.07.10
    Die Medien in Deutschland berichten doch schon sehr türkisch- und ausgesprochen rußlandfreundlich. Da kann sich doch wirklich keiner der angesprochenen Beklagen , oder ????
    Das die Journalisten dies auch noch per Charta abzeichnen sollten, ist einer Demütigung gleichzusetzen.
    Aber... wenn die Journalisten jetzt nicht aufmucken, werden diese bald vor ganz anderen Tatsachen stehen.
  • Irritationen " Mediencharta " schorse – 26.07.10
    Irritationen ... ? Es sieht eher so
    aus das Frau Özkan anderen ihren
    " Stempel " aufdrücken will .
    Es gibt auch keinen Anlass und
    keine Begründung das die Medien
    " Kultursensibler " berichten sollen
    denn jeder sollte wissen das der
    " türkische " Kulturkreis nur unter
    sich sein will . Hat man sich schon
    einmal gefragt warum es keine
    privaten Beziehungen zwischen
    Türken und Deutschen gibt ? Das ist
    Fakt doch es traut sich niemand mehr die Meinung zu sagen .
    Armes Deutschland so geht es mit der Demokratie bergab .

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