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Rechtsextremismus

Land prüft legalen Waffenbesitz bei 50 Rechtsextremisten

Das niedersächsische Landeskriminalamt und der Verfassungsschutz prüfen derzeit von 50 polizeibekannten Rechtsextremisten die Waffenerlaubnis.

Das Land Niedersachsen nimmt 50 polizeibekannte Rechtsextremisten, die eine Waffenerlaubnis haben, nun genauer unter die Lupe.

Hannover. Ziel der Überprüfung sei es, herauszufinden, ob die vorhandenen Informationen ausreichen, um Waffenbesitzkarten und Waffenscheine widerrufen zu können, sagte Innenminister Uwe Schünemann am Montag.

Hintergrund der Überprüfung, bei der erstmals der Verfassungsschutz beteiligt ist, sind die jüngsten Ereignisse um die Zwickauer Terrorzelle. "Meine Hoffnung ist, dass die Zahl danach gegen Null geht", betonte der CDU-Politiker.

Im Zuge der Prüfung wurden 4661 Menschen überprüft, die seit 2007 wegen des Verdachts rechtsmotivierter Straftaten - etwa das Tragen verfassungsfeindlicher Symbole - polizeibekannt geworden sind. Inwiefern die Überprüfung am Ende zu einem Widerruf führe, könne nicht gesagt werden. Die Behörden hoffen, die Bewertung diesen Monat zu beenden. (dpa)


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