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Schlechte Umfragewerte der FDP

Bode sieht Westerwelle nicht allein in Verantwortung

Schlechte Umfragewerte der FDP: Niedersächsens Wirtschaftsminister Jörg Bode sieht Parteichef Guido Westerwelle nicht allein in der Verantwortung. „Wenn man abrutscht, rutscht man gemeinsam ab.“
Steht hinter Guido Westerwelle: Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP).

Steht hinter Guido Westerwelle: Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP).

© Ralf Decker (Archiv)

Der niedersächsische Wirtschaftsminister Jörg Bode von der FDP sieht Parteichef Guido Westerwelle nicht allein in der Verantwortung für die schlechten Umfragewerte der Freidemokraten. „Das ist ein Teamspiel. Westerwelle war es nicht allein“, sagte Bode der Nachrichtenagentur dpa in Hannover. „Was die Bundesregierung abgeliefert hat, war eine Chaos-Show aller Regierungsparteien.“ Bode nannte dabei die Debatten über die Steuer- und Gesundheitsreform. „Wenn man abrutscht, rutscht man gemeinsam ab.“

 Der Landespolitiker stellte sich ausdrücklich an die Seite des Parteichefs, der intern kritisiert wird. „Ich stehe hinter Guido Westerwelle“, sagte Bode. Forderungen aus den eigenen Reihen, Westerwelle solle sich vom Parteiamt zurückziehen, halte er für wenig zielführend.

Die FDP komme nur durch harte Sacharbeit aus dem Stimmungstief heraus. „Gute Politik muss man auch erklären. Da gibt es noch genügend zu tun.“ Die FDP müsse jetzt ihre Vision von Deutschland im Jahr 2013 darstellen, sagte Bode.

In Umfragen liegt die FDP seit Monaten bei fünf Prozent. Damit hat sie seit der Bundestagswahl im vergangenen Jahr fast zehn Prozentpunkte eingebüßt.

dpa


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