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Bauprojekt

Bode sieht Chancen für Transrapid in Brasilien

Anscheinend stehen die Chancen für den Bau einer Transrapidstrecke in Brasilien gar nicht so schlecht. Niedersachsens Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) hat auf seiner Brasilienreise mit dem Wirtschaftsminister des Bundesstaates Sao Paulo, Geraldo Alckmin, bereits über eine mögliche Anwenderstrecke für den Transrapid in Brasilien gesprochen.
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BALD IN BRASILIEN: Der Transrapid.

© dpa

HANNOVER. „Ich sehe mich in meinen Bemühungen um eine Vermarktung unterstützt“, sagte Bode. In den Gesprächen habe sich herausgestellt, dass der Hochgeschwindigkeitszug bei den Planungen zum Ausbau der Infrastruktur sehr wohl eine Rolle spielt.    

Bode betonte, dass es sich bei der Entscheidung um eine „nationale Entscheidung“ handelt, und nicht um die eines einzelnen Bundesstaates. „Wichtig ist daher, dass Werbung und Unterstützung auf allen politischen Ebenen stattfindet und alle an einem Strang ziehen“, sagte Bode. Hintergrund des Interesses am Transrapid ist der Ausbau des Schienennetzes für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014. Zur Diskussion steht neben einer möglichen Transrapidstrecke auch ein Aus- und Neubau des herkömmlichen Schienennetzes.    

Auch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) sieht derzeit gute Exportchancen für den Transrapid. In Brasilien geht es um eine 550 Kilometer lange Strecke, um die sich auch Siemens mit dem ICE bewirbt. Verhandelt werde auch mit China, der Türkei und den USA, sagte Ramsauer dem „Handelsblatt“ (Dienstag). Über ein mögliches Aus der von Siemens und ThyssenKrupp entwickelten Magnetschwebebahn war zuletzt immer häufiger spekuliert worden. Der Weiterbetrieb der Teststrecke im Emsland ist bis Ende 2010 garantiert.    

Seit seinem Amtsantritt kämpft Ramsauer dafür, die Versuchsstrecke zu erhalten und nicht wie geplant im Mai abzubauen. Nach langem Zögern hatten die Haushälter in der vergangenen Woche etwa fünf Millionen Euro genehmigt, obwohl weder ein Konzept für den Weiterbetrieb noch eine Zusage der Industrie vorlag, sich an den Kosten zu beteiligen. dpa


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