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Deutschland/Welt Die Wahl in den Niederlanden
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Die Wahl in den Niederlanden
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Ein Schild weist am Hauptbahnhof in Amsterdam auf ein Wahllokal hin.  Quelle: dpa
Den Haag

In den Niederlanden wird heute ein neues Parlament gewählt.

  • Rund 13 Millionen der 17 Millionen Einwohner können ihre Stimme abgeben,
  • sie haben die Wahl zwischen 28 Parteien was dazu führt, dass keine der Parteien in den Umfragen mehr als 20 Prozent zugetraut wird,
  • die rechtsliberale Partei VVD des amtierenden Ministerpräsidenten Mark Rutte lag in den Umfragen zuletzt knapp vor der Freiheitspartei des Rechtspopulisten Geert Wilders.
  • 16.03.17 09:28
    Den Niederlanden stehen nach der Parlamentswahl schwierige Koalitionsverhandlungen ins Haus. Es wird erwartet, dass die Parteispitzen noch am Donnerstag über erste Schritte auf dem Weg zu einer Regierungsmehrheit diskutieren werden.

    Nachdem 95 Prozent der Stimmen ausgezählt worden sind, ergibt sich folgendes Bild:
    VVD: 21,3 %
    PVV: 13,1 %
    CDA: 12,4 %
    D66: 12,1 %
    SP: 9,1 %
    GL: 9 %
    PvdA: 5,7 %

    Damit beenden wir den Liveblog. Weitere Berichte und Analysen finden Sie auf unseren Seiten.
  • 16.03.17 09:23
    Die AfD ist über das Wahlergebnis in den Niederlanden nicht glücklich. „Ich mache keinen Hehl daraus, dass wir der PVV und Geert Wilders ein besseres Ergebnis gewünscht hätten“, sagte Parteichefin Frauke Petry. Wilders habe im Wahlkampf zwar die richtigen Themen angesprochen und dadurch auch die anderen Parteien ein Stück weit vor sich hergetrieben. Er habe aber vielleicht nicht immer den richtigen Ton getroffen. „Die Bürger wollen eine klare Ansage, aber sie fürchten sich vor einem harten Ton“, sagte Petry.
  • 16.03.17 09:19
    Der amtierende niederländische Ministerpräsident Mark Rutte rechnet nach der Parlamentswahl mit langwierigen Koalitionsverhandlungen. „Das kann durchaus dauern“, sagte der rechtsliberale Politiker und Wahlsieger am Donnerstag im Radio 538.
  • 16.03.17 07:53
    Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn sieht den Ausgang der Niederlande-Wahl als Schlappe auch für Rechtspopulisten in Deutschland und Frankreich. „Das zeigt, dass es keinen Freifahrtschein für die gibt, die Europa kaputt machen wollen“, sagte Asselborn. „Die Menschen wollen nicht in den Schlamassel des 20. Jahrhunderts zurückgeführt werden.“
  • 16.03.17 07:04
    Die neue Partei ,,Denk‘‘ erzielt in den Metropolen Amsterdam, Den Haag und Rotterdam hervorragende Ergebnisse – sie erreichte zwischen 7,7 und 8 Prozent. ,,Denk‘‘: Das sind die beiden türkischen Niederländer Tunahan Kuzu und Selcuk Özturk. Sie unterstützen Erdogan und dessen Politik voll und ganz.
  • 16.03.17 06:42
    Wie geht es weiter in den Niederlanden? Die Regierungsbildung in den Niederlanden mit ihrer zersplitterten Parteienlandschaft ist sehr viel komplizierter als etwa in Deutschland. Im niederländischen Parlament dagegen saßen bisher 17 Fraktionen.

    1. Deshalb bestimmt das Parlament nach einer Wahl zunächst einen „Informateur“. Dieser sondiert in Gesprächen, welche Parteien eine Regierungskoalition bilden könnten. Als Informateur ausgewählt wird meist ein profilierter, aber nicht mehr aktiver Politiker aus einer der größten Parteien.

    2. Wenn der Informateur eine Mehrheit zusammen hat, berichtet er dem Parlament, und dieses beauftragt einen „Formateur“ mit der eigentlichen Regierungsbildung. Dies ist für gewöhnlich der spätere Ministerpräsident.
  • 16.03.17 06:17
    Wenn keiner mit ihm regieren wolle, werde er eben wieder Opposition machen und bei der nächsten Wahl einen neuen Anlauf nehmen, kündigte Rechtspopulist Wilders an. Auf Twitter schrieb er: „Wir waren die drittgrößte Partei der Niederlande. Jetzt sind wir die zweitgrößte. Nächstes Mal werden wir die Nummer 1!“
  • 16.03.17 06:06
    Rechtspopulist Wilders gratulierte Ministerpräsident Mark Rutte. Er betonte aber zugleich: „Wir haben ein Viertel Sitze dazugewonnen. Hier steht jemand, der sich freut über den Sieg.“ Rutte habe dagegen kräftig Sitze verloren – auch wenn dessen Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD) stärkste Kraft geworden sei.
  • 16.03.17 06:05
    Er hat sein Ziel nicht erreicht: Der Rechtspopulist Geert Wilders reagierte enttäuscht. „Wir gehören zu den Gewinnern der Wahl, aber ich wäre natürlich gern die größte Partei geworden“, sagte Wilders am frühen Donnerstagmorgen in Den Haag. „Das sind nicht die 30 Sitze, auf die ich gehofft hatte.“
  • 16.03.17 06:03
    Umgerechnet in Mandate ergibt sich nach den jüngsten Hochrechnungen folgendes Bild:
    32 Sitze für Ruttes rechtsliberale VVD
    19 Sitze für Wilders Partei PVV
    19 Sitze für die Christdemokraten
    19 Sitze für die Democraten 66
  • 16.03.17 06:02
    Neue Hochrechnung aus den Niederlanden – nach Auszählung von mehr als 80 Prozent:
    Die rechtsliberale Partei von Ministerpräsident Mark Rutte liegt mit 21 Prozent vorn.
    Danach folgt die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders mit 13 Prozent.
    Auf dem dritten Platz liegen mit 12,6 Prozent die Christdemokraten.
  • 15.03.17 22:36
    Den Abschluss des Abends macht Herr Krol von der Rentnerpartei 50Plus. Sein kleiner Freudenstanz beendet eine turbulente Wahlnacht. Morgen früh geht es weiter, im Ticker, in den Niederlanden und mit ausgeschlafenen Analysen einer wichtigen Wahl. Gute Nacht.
  • 15.03.17 22:29
    "Was für ein Abend", sagte Mark Rutte unter dem Jubel seiner Anhänger und betonte die Wichtigkeit des Ergebnisses für die Stabilität der Niederlande und Europas. Und Kanzlerin Merkel gratulierte ihm bereits telefonsich: „Ich freue mich auf weiter gute Zusammenarbeit als Freunde, Nachbarn, Europäer.“
  • 15.03.17 22:13
    Die Verluste der Regierungspartei VVD werden sich in der künftigen Koalition niederschlagen: Das erste Mal in der Geschichte der Niederlande werden vier Parteien benötigt, um eine Regierung zu bilden.
  • 15.03.17 22:10
    Auch Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon freut sich, allerdings nicht ganz so überschwänglich wie die deutschen Spitzenpolitiker.
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Von RND/aks/dk/dal/abr/fw