Navigation:
Die Rebellen werfen Präsident François Bozizé - hier im Mai 2011 - den Bruch einer Friedensvereinbarung vor.

Die Rebellen werfen Präsident François Bozizé - hier im Mai 2011 - den Bruch einer Friedensvereinbarung vor. © Philip Dhil/Archiv

Zentralafrikanische Republik

Zentralafrikanische Republik: Verhandlungen mit Rebellen

Nach wochenlangen Kämpfen wollen Regierung und Rebellen in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) einem Medienbericht zufolge verhandeln. Die Gespräche sollen ohne Vorbedingungen in Libreville, der Hauptstadt des Nachbarlandes Gabun, stattfinden.

Kapstadt/Bangui. Das teilte der britische Sender BBC am Samstag mit. Dies habe die Wirtschaftsgemeinschaft Zentralafrikanischer Staaten (ECCAS) bestätigt.

Die Verhandlungen sollen in den kommenden Tagen beginnen. Auch die Afrikanische Union (AU) will sich für ein rasches Ende der Kämpfe einsetzen. Die AU-Kommission habe einen Sonderbeauftragten in die Region entsandt, so die Organisation am Samstag in Addis Abeba.

Noch am Freitag lieferten sich nach Angaben des regionalen Radiosenders Ndeke Luka Regierungstruppen und Rebellen heftige Kämpfe um die Stadt Bambari im Osten des Landes.

Die Rebellen werfen Präsident François Bozizé vor, eine Friedensvereinbarung aus dem Jahr 2007 gebrochen zu haben. Bozizé hatte diese Woche vergeblich die USA und Ex-Kolonialmacht Frankreich um Militärhilfe gebeten. Paris schickte aber zusätzlich 150 Soldaten aus Gabun "zum Schutz von Franzosen und Europäern" nach Bangui. Dies bestätigte das Verteidigungsministerium in Paris am Samstag.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von den Obike-Leihfahrrädern in Hannovers City?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie