Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Wieder Ausschreitungen auf Lesbos
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Wieder Ausschreitungen auf Lesbos
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:10 07.09.2015
Flüchtlinge protestieren am Hafen der griechischen Insel Lesbos. Quelle: Stratis Balaskas/Archiv
Anzeige
Athen

e. Die schwersten Zusammenstöße ereigneten sich am späten Samstagabend als rund 500 Migranten ohne Genehmigung auf eine Fähre zu kommen versuchten, die nach Piräus auslaufen sollte. Die Fähre "Tera Jet" war aber schon mit 1700 Menschen überfüllt. Die Polizei setzte Schlagstöcke ein, um die Menschenmenge aufzulösen. 

Die "Tera Jet" konnte ablegen und hat die Migranten nach Piräus gebracht. Von dort fahren die Menschen nach Athen und danach nach Westeuropa. Eine andere Fähre sollte am Sonntagabend weitere 2500 Migranten aus Lesbos nach Piräus bringen, teilte die Küstenwache mit.

Eine Lösung sieht der Bürgermeister der Insel Lesbos Spyros Galinos mit nur zwei Fähren nicht. "Wir brauchen keine einzelnen Fähren. Wir brauchen eine Flotte, die diese Menschen abholen sollte", bekräftigte er im griechischen Fernsehen. Hunderte neue Migranten kommen täglich aus der Türkei hinzu. Augenzeugen sagten der Deutschen Presse-Agentur am Sonntagmorgen sie sahen mehrere Schlauchboote, die von der Türkei nach Lesbos kamen. 

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker geplante Verteilschlüssel für Flüchtlinge sieht einem Medienbericht zufolge für Deutschland die Aufnahme von 31 443 Menschen vor.

07.09.2015

Der vom Militär ernannte Reformrat in Thailand hat den Entwurf für eine neue Verfassung abgelehnt und Neuwahlen damit bis mindestens ins Jahr 2017 hinausgezögert.

07.09.2015

Brisante Veröffentlichung zum 100. Geburtstag von Franz Josef Strauß: Ein Forscher hat Hinweise auf eine mögliche Agententätigkeit des späteren bayerischen Ministerpräsidenten für den amerikanischen Militärgeheimdienst OSS im Zweiten Weltkrieg gefunden.

06.09.2015
Anzeige