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Die Spitze des One World Trade Centers in New York leuchtet in den Farben der französischen Flagge.

Die Spitze des One World Trade Centers in New York leuchtet in den Farben der französischen Flagge. © Daniel Reinhardt

Terrorismus

Weltweite Solidarität mit den Franzosen

Frankreichs Präsident Hollande kündigt einen unerbitterlichen Kampf gegen den IS an. Weltweit erhält er dafür Unterstützung zugesichert.

Paris. Weltweit zeigen sich Staatsoberhäupter und Regierungen solidarisch mit den vom Terror getroffenen Franzosen. Die Haltung ist einhellig: Kampf dem Extremismus! Selbst Papst Franziskus warnt vor einem Krieg.

- Frankreichs Präsident FRANÇOIS HOLLANDE bezeichnete die Anschläge als "Kriegsakt" und als "Barbarei", denen nun "angemessene Entscheidungungen" folgen müssen. Frankreich werde dabei unerbittlich gegenüber dem Islamischen Staat (IS) vorgehen.

- Bundeskanzlerin ANGELA MERKEL (CDU) sprach den Menschen in Frankreich ihr Mitgefühl aus und kündigte zugleich Unterstützung an: "Wir wissen, dass unser freies Leben stärker ist als jeder Terror", sagte sie in Berlin. "Wir werden alles tun, um bei der Jagd auf die Täter und Hintermänner zu helfen und gemeinsam den Kampf gegen diese Terroristen zu führen."

- US-Präsident BARACK OBAMA sicherte Frankreichs Präsident François Hollande in einem Telefonat "unerschütterliche und standhafte" Unterstützung zu. "Wir werden in Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedern der Koalition unsere Bemühungen verstärken, um eine friedliche Lösung in Syrien zu erreichen und Daesh (IS) als eine Kraft zu eliminieren, die den Menschen in Paris, in Ankara und in anderen Teilen der Welt so viel Schmerz und Leid verursachen kann", sagte er bei G20-Gipfel im türkischen Belek.

- UN-Generalsekretär BAN KI MOON rief bei dem Treffen in der Türkei zu mehr Gemeinsamkeit im Kampf gegen den Terror auf. "Wir brauchen viel mehr koordinierte Anstrengung", sagte er am Sonntag. Zugleich bekräftigte Ban sein Vorhaben, der laufenden Vollversammlung der Vereinten Nationen einen eigenen umfassenden Aktionsplan gegen Terrorismus vorzulegen.

- Die israelische Regierung unter BENJAMIN NETANJAHU ordnete nach den Anschlägen eine weltweite Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen für israelische und jüdische Einrichtungen an. "Israel steht Schulter an Schulter mit Frankreich im Kampf gegen den islamischen Terror, der den Nahen Osten und große Teile der Welt überzieht", sagte der Ministerpräsident.

- Der russische Präsident WLADIMIR PUTIN rief zum gemeinsamen "Kampf gegen das Böse" auf. "Diese Tragödie ist ein erneuter Beweis für die Barbarei des Terrors, der für die Zivilisation eine Herausforderung ist", hieß es in einem Telegramm an Hollande.

- Es gebe keine Rechtfertigung für solche Taten, sagte PAPST FRANZISKUS einem Fernsehsender. "Das ist nicht menschlich." Auf die Frage, ob damit der Dritte Weltkrieg in Stücken fortgesetzt werde, vor dem Franziskus bereits oft gewarnt hatte, sagte er: "Das ist ein Teil davon."

- Italiens Regierungschef MATTEO RENZI zeigte sich überzeugt, dass die Welt gemeinsam den Terrorismus besiegen werde. "Es wird nicht leicht, es wird nicht schnell gehen, es wird all unsere Kraft und Entschlossenheit fordern", sagte er.

- Auch die Niederlande befänden sich im Krieg gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS), erklärte Ministerpräsident MARK RUTTE. "Wir haben es hier mit Extremisten zu tun, die vor allem ein Ziel haben: unsere westliche Gesellschaft zu destabilisieren, indem sie Hass säen." Der IS sei unser Feind, dennoch würde man sich nicht im Krieg mit dem islamischen Glauben befinden.

dpa


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