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Blick auf die Schwerwasser-Anlage im iranischen Arak.

Blick auf die Schwerwasser-Anlage im iranischen Arak. © epa/Archiv

Konflikte

Weißes Haus dementiert: Keine direkten Atomgespräche mit Iran

Das Weiße Haus hat am Samstag energisch dementiert, dass es eine Übereinkunft mit dem Iran zu Zweiergesprächen über das Teheraner Atomprogramm nach der Wahl am 6. November gibt.

Washington. Es sei nicht wahr, dass derartige Gespräche oder Treffen vereinbart worden seien, sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, Tommy Vietor, am Abend. Die USA arbeiteten weiter im Rahmen der P5-Gruppe - die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates plus Deutschland - an einer diplomatischen Lösung. Weiter wurde betont, dass Präsident Barack Obama alles Nötige tun werde, um den Iran am Atomwaffenbesitz zu hindern.

Die "New York Times" hatte unter Berufung auf hohe US-Regierungsbeamte berichtet, dass mit iranischen Diplomaten eine Übereinkunft über direkte Gespräche getroffen worden sei. Der Iran wolle aber, dass sie erst nach der Wahl begännen, weil er erst sehen wolle, wer sein Verhandlungspartner sein werde. Die Übereinkunft sei das Ergebnis geheimer Verhandlungen von iranischen und amerikanischen Diplomaten, die schon seit Anfang der Präsidentschaft Barack Obamas vor rund vier Jahren laufen sollen, hieß es.

Vietor unterstrich, dass die USA dem Iran stets bilaterale Treffen angeboten hätten. Auch Irans Staatschef Mahmud Ahmadinedschad hatte erst vor kurzem in New York bilaterale Gespräche mit den USA im Atomstreit angeregt. "Der Iran ist bereit, seine negative Haltung gegenüber den USA zu überdenken und die Kontakte zu verbessern", sagte Ahmadinedschad im Gespräch mit amerikanischen Schülern..

Der Westen und Israel verdächtigen den Iran, unter dem Deckmantel der zivilen Forschung an Atomwaffen zu arbeiten. Die Führung in Teheran bestreitet das.

dpa


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