Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Viele Tote und Verletzte bei Taliban-Anschlag in Kabul
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Viele Tote und Verletzte bei Taliban-Anschlag in Kabul
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:36 19.04.2016
Blick auf den Anschlagsort nahe des afghanischen Verteidigungsministeriums.  Quelle: Hedayatullah Amid
Anzeige
Kabul

Bei einem der schwersten Anschläge der vergangenen Jahre in Afghanistans Hauptstadt Kabul sind mindestens 40 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt worden.

Ein Attentäter habe im Herzen der Stadt eine Autobombe gezündet und so zahlreiche Menschen in den Tod gerissen, sagte Polizeisprecher Basir Mudschahid. Ein weiterer Angreifer lieferte sich nach der Explosion nahe dem Verteidigungsministerium ein Feuergefecht mit afghanischen Sicherheitskräften. Zu dem Attentat bekannten sich die radikal-islamischen Taliban.

Der Sprengstoff sei in einem Lastwagen versteckt gewesen, hieß es. Afghanistans Präsident Aschraf Ghani verurteilte den Anschlag. Die Angreifer seien von Sicherheitskräften zurückgeschlagen worden, sagte er. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums stieg die Zahl der Verletzten in den Stunden nach dem Anschlag auf 327. Nach Angaben eines nicht namentlich genannten Mitarbeiters starben bei dem Anschlag mindestens 15 Mitarbeiter des Geheimdienstes NDS.

Es handelt sich um die erste Bombenexplosion in der Hauptstadt, seit die Taliban vor einer Woche ihre Frühjahrsoffensive angekündigt hatten. Taliban-Sprecher Zabihullah Mudschahed erklärte über Twitter, an dem Angriff seien mehrere Kämpfer beteiligt gewesen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

In einem sind sich Sicherheitsbehörden in Europa einig: Die Gefahr von Terroranschlägen wie zuletzt in Paris und Brüssel ist nicht gebannt. Doch wie akut ist die Bedrohung?

19.04.2016

Nach den Berichten über eine neue Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer mit möglicherweise Hunderten Opfern gibt es noch keine offizielle Bestätigung von Hilfsorganisationen für das Unglück.

19.04.2016

Während der Militärdiktatur in Brasilien wurde die Guerillakämpferin Dilma Rousseff gefoltert - nun sieht die heutige Präsidentin bei ihrer versuchten Absetzung wieder gewaltiges Unrecht am Werke.

19.04.2016
Anzeige