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Verkehrswacht fordert Null-Promille-Grenze

Angesichts des Anstiegs der Zahl der Verkehrstoten fordert die Deutsche Verkehrswacht eine Null-Promille-Grenze im Straßenverkehr. Wer sich ans Steuer setze, dürfe keinen Alkohol getrunken haben, sagte deren Präsident Kurt Bodewig am Samstag dem Deutschlandradio Kultur.

Der frühere Bundesverkehrsminister sprach von einer "Vision Zero" - also dem Versuch, die Zahl der Verkehrstoten auf Null zu reduzieren. Neben dem Alkoholverbot plädierte Bodewig auch für mehr Überholverbote auf Landstraßen, weil hier die Zahl Toter und Schwerverletzter besonders hoch sei.

Kritik übte er daran, dass sich die Polizei immer mehr aus der Verkehrsüberwachung zurückziehe. Wenn es Regeln gebe, müssten diese auch überwacht und durchgesetzt werden. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitgeteilt hatte, ist die Zahl der Verkehrstoten in den ersten sechs Monaten dieses Jahres gestiegen.

Nach vorläufigen Ergebnissen kamen im ersten Halbjahr 1593 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Das waren 22 oder 1,4 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2014.


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