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Deutschland/Welt Verdi: Kita-Streik ruht vorerst
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00:20 28.06.2015
Quelle: Rolf Vennenbernd
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Offenbach

Während einer Mitgliederbefragung der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi über den Schlichterspruch in dem Tarifkonflikt soll es keine Arbeitsniederlegungen geben, wie Gewerkschaftschef Frank Bsirske gestern nach ergebnislosen Verhandlungen mit den Arbeitgebern in Offenbach ankündigte. Mitte August sollen die Gespräche weitergehen.

Die Verhandlungskommissionen von Verdi und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) hatten am Mittwochabend die Verhandlungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst wieder aufgenommen. Die Arbeitgeber waren dabei laut VKA-Präsident Thomas Böhle zu einem Abschluss auf Basis des am Dienstag vorgelegten Schlichterspruchs bereit, der unterschiedliche Lohnsteigerungen in verschiedenen Beschäftigungsgruppen vorsieht. Mit der Empfehlung seien aber die „Grenzen der Belastbarkeit“ erreicht, sagte Böhle.

Der Schlichterspruch wird in den Reihen der Gewerkschaft dagegen sehr kritisch betrachtet. Eine Verdi-Streikdelegiertenkonferenz hatte sich deshalb darauf verständigt, die Gewerkschaftsmitglieder über den Schlichterspruch oder ein neues Verhandlungsergebnis abstimmen zu lassen.

Diese Befragung soll laut Verdi-Chef Bsirske nun in den kommenden fünf Wochen stattfinden, nachdem zunächst von vier Wochen die Rede war.

Auch die an den Verhandlungen beteiligte Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kündigte eine Mitgliederbefragung an. „Die Mitglieder haben jetzt das Wort“, sagte Bsirske. Der Gewerkschaftschef legte sich aber selbst nicht eindeutig in der Bewertung des Schlichterspruchs fest. Er empfehle den Mitgliedern eine „ruhige, nüchterne Abwägung“ zwischen dem vorliegenden Ergebnis und dem, was wünschenswert sei, sagte Bsirske.

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