Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Varoufakis bereut Fotos in Paris Match
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Varoufakis bereut Fotos in Paris Match
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:58 15.03.2015
Griechenlands Finanzminister Gianis Varoufakis soll in den ersten 30 Tagen seiner Amtszeit mehr als 40 Interviews gegeben haben.  Quelle: Andrea Butti
Anzeige
Athen

n. "Ich frage mich: Gefällt mir diese Ästhetik? Nein. Und ich bereue es. Wir beide (er und seine Frau) bereuen es", sagte Varoufakis im griechischen Fernsehen.

Unterdessen dementierten Regierungskreise in Athen Berichte, wonach eine Entmachtung des Minister unmittelbar bevorstehen könnte. Einige Medien verwandelten hier "Wunschträume" in Nachrichten, wurde in Athen erklärt.

Varoufakis erklärte am Sonntag, warum er sich auf die Fotos eingelassen habe. "Der Text, der diese Reportage begleitet, hat für uns (Griechenland) politisch sehr viel Gutes in Frankreich gebracht (...) Ich wünschte nur, es gäbe diese Fotos nicht", sagte Varoufakis. 

Am Freitag hatte "Paris Match" mehrere Fotos des Finanzministers und seiner Frau in ihrem Penthouse in einem der teuersten Stadtviertel Athens unterhalb der Akropolis veröffentlicht. Einfache Bürger zeigten sich im Fernsehen verwundert, dass sich Varoufakis angesichts der Schuldenkrise stundenlang für solche Fotoproduktionen Zeit nehme.

Die griechische Boulevardpresse hatte kürzlich ausgerechnet, dass Varoufakis binnen 30 Tagen mehr als 40 Interviews vor allem im Fernsehen gegeben hat. Kritik an den Fotos war auch aus Regierungskreisen gekommen. "Ich bin offen für Kritik", sagte Varoufakis dazu.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die aktuellen Gesetze zum Schutz von Glücksspielsüchtigen greifen nach Meinung von Suchtexperten und Kommunen zu kurz. Es gebe "einen Flickenteppich an Gesetzen", sagte Ilona Füchtenschnieder von der Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht in Nordrhein-Westfalen der dpa.

15.03.2015

Im Krieg in der Ostukraine kämpfen nach einem Zeitungsbericht mehr als 100 junge Deutsche aufseiten der prorussischen Separatisten. Bei den meisten handele es sich um sogenannte Russlanddeutsche, viele seien ehemalige Bundeswehrsoldaten, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Sicherheitskreise.

15.03.2015

Nach knapp einem Jahr beendet die Europäische Union heute ihren Militäreinsatz in der vom Bürgerkrieg zerrütteten Zentralafrikanischen Republik. Statt wie bisher etwa 750 Soldaten werden den örtlichen Sicherheitsbehörden künftig nur noch bis zu 60 Berater der EU zur Seite stehen.

15.03.2015
Anzeige