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Deutschland/Welt Urlaubsgeld darf nicht auf Mindestlohn angerechnet werden
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Urlaubsgeld darf nicht auf Mindestlohn angerechnet werden
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12:50 05.03.2015
Der gesetzliche Mindestlohn wirft viele Fragen auf. Quelle: Stephan Jansen/Archiv
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Berlin

Eine Arbeitnehmerin bekam eine Grundvergütung von 6,44 Euro pro Stunde plus Leistungszulage und Schichtzuschlägen. Zudem erhielt sie ein zusätzliches Urlaubsgeld sowie eine nach Betriebszugehörigkeit gestaffelte Sonderzahlung. Die Arbeitgeberin kündigte der Frau und bot gleichzeitig an, das Arbeitsverhältnis mit einem Stundenlohn von 8,50 Euro fortzusetzen - jedoch ohne Zulagen.

Das hielt das Gericht nicht für rechtens. Der gesetzliche Mindestlohn solle unmittelbar die Arbeitsleistung entgelten, hieß es. Der Arbeitgeber könne daher Leistungen, die nicht diesem Zweck dienten, nicht anrechnen. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden.

(Urteil vom 4.3.2015, Az. 54 Ca 14420/14)

dpa

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