Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt USA erleichtern Handel mit Kuba mehr als erwartet
Nachrichten Politik Deutschland/Welt USA erleichtern Handel mit Kuba mehr als erwartet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:26 18.09.2015
Die USA weichen das Handelsembargo gegen Kuba weiter auf. Die neuen Regeln erleichtern US-Unternehmen Geschäfte mit dem kommunistisch regierten Inselstaat und machen das Reisen leichter. Quelle: Jim Lo Scalzo
Anzeige
Washington

Die USA weichen das Handelsembargo gegen Kuba weiter auf. Kurz vor der Reise des Papstes nach Kuba und in die USA gab das Weiße Haus Details bereits bekannter Erleichterungen für die Sanktionen gegen Kuba bekannt. Sie gehen weiter als erwartet.

Die neuen Regeln erleichtern US-Unternehmen Geschäfte mit dem kommunistisch regierten Inselstaat und machen das Reisen leichter. US-Finanzminister Jack Lew sagte, diese Entscheidung mache die Entschlossenheit der Regierung von Präsident Barack Obama deutlich, einen "konstruktiven Wandel" für das kubanische Volk zu unterstützen.

Die Erleichterungen gelten unter anderem für Internet- und Telekommunikationsanbieter sowie für Investoren und Bankgeschäfte. Außerdem wird der Transfer von deutlich mehr Touristen und Handelsgütern mit Fähren zwischen beiden Ländern erlaubt. Leichter wird auch der Import bestimmter Geschenke.

Die neuen Regeln treten am Montag in Kraft. Das fällt mit dem Besuch des Papstes auf Kuba zusammen, der an diesem Samstag in Havanna erwartet wird und vier Tage auf der Karibikinsel bleiben will.

Obama hatte sich für eine vollständige Aufhebung der Sanktionen eingesetzt. Diese kann aber nur der Kongress beschließen. Solange dort die Republikaner die Mehrheit haben, wird das nicht passieren. Der Vatikan hatte sich am Donnerstag für eine Aufhebung des US-Embargos ausgesprochen.

In einem historischen Schritt hatten Obama und sein kubanischer Amtskollege Raúl Castro im Dezember 2014 angekündigt, ihre Länder wollten wieder volle diplomatische Beziehungen aufnehmen. Obama hob zudem eine Reihe von Sanktionen gegen Kuba auf. Außerdem wurde das Land von der US-Liste der Terror unterstützenden Staaten gestrichen.

Beide Länder haben in diesem Sommer Botschaften im jeweils anderen Land wiedereröffnet.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Er gilt als sturmerprobt bei der Führung eines riesen Behörde. Jetzt soll Arbeitsagentur-Chef Weise auch die zuletzt scharf kritisierte Asylbehörde BAMF managen. Viel Einarbeitungszeit gibt es nicht - kurz vor der umstrittenen Verschärfung des Asylrechts.

18.09.2015

Die Nato rüstet angesichts des spannungsgeladenen Verhältnisses zu Russland weiter auf. Auch in Ungarn und der Slowakei sollen jetzt regionale Hauptquartiere entstehen. Und Nato-Generalsekretär Stoltenberg reist in die Ukraine.

18.09.2015

Die Deutschen müssen nach Ansicht der katholischen Bischofskonferenz angesichts der vielen Flüchtlinge ihre eigenen Werte betonen.

18.09.2015
Anzeige