Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt US-Wahlkampf: Hillary Clinton und Jeb Bush laufen sich warm
Nachrichten Politik Deutschland/Welt US-Wahlkampf: Hillary Clinton und Jeb Bush laufen sich warm
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:22 14.06.2015
Hillary Clinton und Jeb Bush laufen sich warm für den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016. Quelle: Archiv
Anzeige
New York/Miami

Am Montag (1500 Ortszeit/2100 MESZ) will mit dem Präsidentensohn und -bruder Jeb Bush einer ihrer potenziell gefährlichsten republikanischen Gegenspieler in den Ring steigen. Geplant ist eine Großkundgebung in einem College in Miami. In den nächsten Tagen will Bush wie Clinton in mehrere Bundesstaaten reisen, die 2016 frühzeitig Vorwahlen abhalten.

Bisher gilt die ehemalige Außenministerin als aussichtsreichste Bewerberin um die Nachfolge von Präsident Barack Obama: Laut Umfragen würde sie bei einer jetzigen Wahl alle republikanischen Kontrahenten schlagen. Vor Bush haben bei den Konservativen unter anderem die Senatoren Rand Paul, Ted Cruz und Marco Rubio und der texanische Ex-Gouverneur Rick Perry offiziell ihre Kandidatur erklärt. Der Gouverneur von Wisconsin, Scott Walker, gilt als ein potenzieller Kandidat.

Clinton stellte die Wirtschaft und Chancengleichheit für alle in den Mittelpunkt ihrer Rede vor Tausenden Menschen auf Roosevelt Island in New York. Es sei Zeit, dass alle Amerikaner von der Wirtschaftserholung profitierten und nicht nur einige wenige, forderte die ehemalige First Lady wiederholt.

Den Republikanern warf sie eine Politik vor, die Reiche, Unternehmer und Banken begünstige. "Amerika kann nicht erfolgreich sein, wenn ihr nicht erfolgreich seid. Daher bewerbe ich mich um die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten", sagte Clinton, die nur am Rande auf die Außenpolitik einging. "Wohlstand ist nicht nur etwas für CEOs und Hedgefonds-Manager."

Mehrere Male stellte Clinton die Verdienste von Präsident Barack Obama heraus, gegen den sie 2008 im Vorwahlkampf verloren hatte. Im Gegensatz zu damals zeichnet sich diesmal aber keine ernste Konkurrenz im demokratischen Lager ab. Nach Angaben der Webseite Realclearpolitics führt Clinton durchschnittlich mit 47,5 Punkten vor ihrem liberaleren innerparteilichen Kontrahenten Bernie Sanders, der damit an zweiter Stelle liegt.

Bei der Präsidentschaftswahl würde ein Zweikampf mit dem libertären republikanischen Rand Paul mit einem 2,8-Punkte-Vorsprung am knappsten ausgehen. Wäre Jeb Bush ihr Gegner, hätte Clinton mit 5,2 Prozentpunkten die Nase vorn.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

In der Schweiz bleiben Millionen-Erbschaften für direkte Nachkommen weitgehend steuerfrei. Die Volksinitiative für eine nationale Erbschaftssteuer verfehlte bei einer Volksabstimmung klar die Mehrheit.

14.06.2015

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat in den Verhandlungen über eine Reform der Steuereinnahmen nach 2019 vor einer Anhebung der Mehrwertsteuer gewarnt.

14.06.2015

Im Kampf gegen Masern wollen Union und SPD den Impfschutz in Deutschland verstärken. Das sehen mehrere Änderungsanträge am geplanten Präventionsgesetz von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vor, die der dpa vorliegen.

14.06.2015
Anzeige