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James Foley wurde schon seit 2012 vermisst. Foto: Nicole Tung/Courtesy Of Global

James Foley wurde schon seit 2012 vermisst. Foto: Nicole Tung/Courtesy Of Global

Konflikte

US-Regierung: Foleys Ermordung war Angriff auf Amerika

Die US-Regierung bewertet die Ermordung des US-Journalisten James Foley durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) als einen Anschlag auf Amerika. "Wir betrachten dies als einen Angriff auf unser Land", sagte Ben Rhodes, stellvertretender nationaler Sicherheitsberater.

Washington. Man werde alles Notwendige tun, um dieser Herausforderung zu begegnen. Rhodes sagte aber nicht, ob es US-Luftangriffe auch auf IS-Stellungen in Syrien geben werde.

Der Kampf gegen den IS werde lange dauern, sagte Rhodes. Er müsse zudem gemeinsam mit regionalen und internationalen Partnern geführt werden. Die Terrormiliz sei in der Region tief verwurzelt. "Es gibt sie seit zehn Jahren", fügte Rhodes hinzu. "Es wird lange Zeit dauern, sie zu vernichten."

Zugleich erinnerte Rhodes an den Grundsatz der Regierung im Kampf gegen den Terrorismus: "Wenn Ihr Amerikaner angreift, greifen wir Euch an, wo immer Ihr Euch befindet." Allerdings nannte Rhodes auf Fragen keine Einzelheiten.

Auch die Zahl amerikanischer Geiseln in den Händen der IS bezifferte er nicht. Er meinte lediglich, es seien einige wenige. Rhodes sprach in Martha's Vineyard, dem Urlaubsort von Präsident Barack Obama.

Zuvor hatte Verteidigungsminister Chuck Hagel US-Luftangriffe auch in Syrien nicht ausgeschlossen. Er nannte die radikale Sunnitenmiliz eine extreme Bedrohung für die Vereinigten Staaten.

dpa


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