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Hillary Clinton hatte als frühere Außenministerin auch dienstliche E-Mails über private Server und Geräte abgewickelt. Die republikanische Präsidentschaftsanwerberin wird jedoch trotz vernichtender Kritik von der amerikanischen Bundespolizei FBI nicht angeklagt.

Hillary Clinton hatte als frühere Außenministerin auch dienstliche E-Mails über private Server und Geräte abgewickelt. Die republikanische Präsidentschaftsanwerberin wird jedoch trotz vernichtender Kritik von der amerikanischen Bundespolizei FBI nicht angeklagt. © Dominick Reuter

Regierung

US-Justizministerium wird Clinton nicht anklagen

US-Justizministerin Loretta Lynch folgt wie angekündigt der Empfehlung des FBI und wird Ex-Außenministerin Hillary Clinton nicht wegen der E-Mail-Affäre anklagen.

Washington. Das teilte Lynch mit. Die Ermittlungen sind damit offiziell beendet.

Die amerikanische Bundespolizei FBI hatte trotz vernichtender Kritik am Verhalten Hillary Clintons keine Anklageempfehlung ausgesprochen. Clinton hatte als Außenministerin auch dienstliche E-Mails über private Server und Geräte abgewickelt. Das FBI stellte aber fest, es könne nicht von vorsätzlich kriminellem Verhalten ausgegangen werden.

Die voraussichtliche demokratische Präsidentschaftskandidatin hatte über Monate gesagt, sie habe nie vertraulich markiertes Material über die kritisierten Server abgewickelt. Die Untersuchung des FBI stellte das exakte Gegenteil fest.

Die Affäre ist nun juristisch beendet, verstärkt im Wahlkampf 2016 aber Clintons Glaubwürdigkeitsprobleme.

Lynch hat die Aufsicht über das FBI und wäre als Chefanklägerin für ein Verfahren zuständig gewesen. Sie war verdächtigt worden, als Demokratin nicht unabhängig zu sein, hatte aber wiederholt klargemacht, der Empfehlung des FBI in jedem Fall folgen zu wollen.

dpa


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