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Ex-General John Kelly will von einem Rücktritt nichts wissen.

Ex-General John Kelly will von einem Rücktritt nichts wissen.
© AP

US-Regierung

Trumps Stabschef bestreitet Rücktrittsgerüchte

John Kelly geht in die Offensive: Auf einer Pressekonferenz bestritt Trumps Stabschef, an seinen Rücktritt zu denken. Der Job sei zwar hart, aber es gebe keinen Grund hinzuschmeißen, betonte er. Der Erfolg gebe ihm Recht.

Washington. Donald Trumps Stabschef John Kelly ist allen Rücktrittgerüchten entgegengetreten. „Ich bin nicht so frustriert, dass ich gehen werde. Ich gehe nicht, und ich werde nicht gefeuert“, sagte Kelly am Donnerstag in einem sehr seltenen Auftritt im täglichen Briefing des Weißen Hauses.

„Das ist ein wirklich, wirklich harter Job“, sagte der Ex-General. Es gebe immens viele Herausforderungen. Auch habe er bei seinem Antritt sehr viele Dinge vorgefunden, die aufgeschoben worden seien und hätten gelöst werden müssen. Er habe in der Tat einen gewissen Grad an Organisation in das Weiße Haus gebracht, sagte Kelly lächelnd.

Kelly sieht Korea-Krise als größte Bedrohung

Als das gravierendste Problem in den internationalen Beziehungen bezeichnete Kelly die Bedrohung der Koreakrise. Kelly lobte das US-Außenministerium, das in Sachen Nordkorea einen hervorragenden Job mache. Das ist bemerkenswert, weil Trump die US-Diplomatie öffentlich gering geschätzt und zuletzt immer andere Optionen betont hat.

„Das ist der härteste Job, den ich je hatte, aber nicht der beste“, sagte Kelly. Sein bester Job sei der bei den US-Marines gewesen.

Wenn ihn etwas frustriere, sei das höchstens falsche Berichterstattung über Dinge, die er angeblich gesagt haben sollte, sagte Kelly. Eine der größten Frustrationen des Präsidenten „sind Sie“, sagte er an die Adresse der White-House-Presse. „Sie alle. Nicht alle, aber viele von Ihnen.“ Kelly fügte hinzu: „Vielleicht sollten Sie sich bessere Quellen erarbeiten.“

Der Stein des Anstoßes

Der Stein des Anstoßes: Nach diesem Bild kamen in Washington Spekulationen auf, John Kelly sei über die Rede Trumps nur noch beschämt.

Quelle: AP

Auf Bilder angesprochen, die ihn während Trump-Reden vermeintlich verzweifelt mit der Hand vor den Augen zeigen, sagte Kelly: „Ihr fotografiert mich immer nur, wenn ich hart nachdenke.“

Auch Rex Tillerson versicherte öffentlich die Treue

Kelly ist nicht der erste hochrangige Trump-Vertraute, der öffentlich erklärte, er verstehe sich bestens mit dem Präsidenten. Anfang Oktober trat Außenminister Rex Tillerson vor die Presse, um den Journalisten zu verkünden, er habe nicht vor, seinen Posten zu verlassen. Zuvor berichteten CNN und NBC, Tillerson habe Trump für dessen Umgang mit dem Iran-Abkommen massiv kritisiert.

Von dpa/RND


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