Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Trump stellt "Vize" Pence als "erste Wahl" vor
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Trump stellt "Vize" Pence als "erste Wahl" vor
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:58 16.07.2016
Der republikanische Präsidentschaftsanwerber Donald Trump stellt seinen Vize-Kandidaten Mike Pence vor. Quelle: Jason Szenes
Anzeige
New York

Zwei Tage vor Beginn des Parteitages der Republikaner hat Donald Trump seinen Vize-Kandidaten Mike Pence (57) als seine "erste Wahl" vorgestellt.

Er würdigte den Gouverneur von Indiana in New York als ehrlich, konservativ und einen erfahrenen Manager, der vor allem wirtschaftlich viel für seinen Staat erreicht habe.

Trump räumte aber auch ein, dass die Einheit der Partei bei seiner Entscheidung eine Rolle gespielt habe. Pence ist ein klassischer Republikaner mit stark ausgeprägten sozialkonservativen Positionen und sehr beliebt bei den Evangelikalen. Er spricht damit Gruppen an, die daran zweifeln, dass Trump ein "wahrer Konservativer" sei. Der Immobilienmogul wird auf dem Parteitag in Cleveland aller Voraussicht nach offiziell zum Spitzenkandidaten gekürt.

Die Vorstellung seines "Vize" war so ungewöhnlich wie vieles andere in Trumps bisherigem Wahlkampf. Trump kam zunächst allein auf die Bühne und hielt eine 20-minütige Rede, in der er zumeist über sich selber und seine eigenen Positionen sprach. Erst dann trat Pence ans Mikrofon, nur zuletzt gab es gemeinsame Szenen auf der Bühne.

Kommentatoren werteten das als ein Zeichen dafür, dass es sich von Trumps Seite eher um eine Vernunftehe als eine Liebesheirat handelt. Nach Medienberichten soll er buchstäblich bis zur letzten Minute mit sich gerungen haben.

Trump betonte, dass der Gouverneur der richtige Mann für den Vize-Job sei. "Ich habe die Führungsperson gefunden, die helfen wird, eine sichere Gesellschaft mit Wohlstand für alle Amerikaner zu erreichen", sagte Trump. Sie beide, er und Pence, stünden für Recht und Ordnung, seien "Law-and-Order-Kandidaten".

"Zusammen werden wir Amerika wieder sicher, wieder groß machen", versprach Trump.

Pence nannte den Multimilliardär einen "guten Mann", der einen "großartigen" Präsidenten abgeben werde. Er habe Trumps Einladung zur Vize-Kandidatur angenommen, weil das Land eine starke Führung brauche, "und weil Hillary Clinton nicht Präsidentin werden darf".

Sie habe als Außenministerin mit ihrer Politik die USA geschwächt und damit maßgeblich zum Aufstieg der Terrormiliz IS und der jüngsten Terrorserie im Westen beigetragen.

dpa

Die Vermutung gibt es in Baden-Württemberg schon lange: Grüne und CDU haben weit mehr vereinbart, als im Koalitionsvertrag steht. Nun werden Details öffentlich. Die Opposition ist empört.

16.07.2016

Die Umfragewerte im Sinkflug, kein Ende im parteiinternen Streit: schwierige Zeiten für die AfD. Die Parteiführung beschwört Einigkeit, sieht in den Differenzen aber auch Positives.

16.07.2016

Bundesumweltministerin Barabara Hendricks (SPD) hält den Verkehrswegeplan ihres Ressortkollegen Alexander Dobrindt (CSU) aus klimapolitischer Sicht für unausgereift.

16.07.2016
Anzeige