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Die Ermittlungen um die Russlandkontakte des Trump-Teams kommen Donald Trump immer näher.

Die Ermittlungen um die Russlandkontakte des Trump-Teams kommen Donald Trump immer näher.
© dpa

Verbindungen nach Russland

Trump-Berater im Weißen Haus unter Verdacht

Offenbar nähern sich die Ermittler, die die Russlandkontakte des Trump-Teams untersuchen, dem Weißen Haus. Wie die „Washington Post“ erfahren haben will, steht einer von Trumps Beratern unter Verdacht.

Washington. Ein direkter Berater von Donald Trump soll im Fokus der Russland-Ermittlungen stehen. Wie die Washington Post erfahren haben will, haben Ermittler den Angestellten im Weißen Haus als Verdächtigen ausgemacht. Das Medium bezieht sich als Quellen, „die mit der Angelegenheit vertraut sind“. Wer genau diese Person sei, wollte die Quelle jedoch nicht preisgeben.

Die Vorwürfe sind unmittelbar nach dem Abflug von US-Präsident Donald Trump zu seiner ersten Auslandsreise bekannt geworden. Trump wird am Samstagmorgen in Saudi-Arabien eintreffen, später geht es weiter nach Israel und Rom.

Trump nannte Comey einen „Spinner“

Am Freitag hatten außerdem Medien berichtet, dass sich Trump sehr abfällig gegenüber Russlands Außenminister Sergej Lawrow über den ausgeschiedenen FBI-Chef James Comey geäußert hatte. „Ich habe gerade den Chef des FBI gefeuert“, sagte Trump der „New York Times“ zufolge im Oval Office des Weißen Hauses zu Lawrow und dem russischen US-Botschafter Sergej Kislyak. „Er war verrückt, ein echter Spinner“, sagte Trump laut einer Aufzeichnung des Gesprächs, das der Zeitung vorgelesen wurde. „Ich habe wegen Russland einen großen Druck verspürt. Der ist jetzt weg“, sagte Trump demnach.

Der Rauswurf von FBI-Chef James Comey habe Druck aus den Ermittlungen wegen der angeblichen Verstrickungen des Trump-Wahlkampflagers mit Russland genommen, berichtete die „New York Times“.

Von RND/dpa/aks


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