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Thüringens Innenminister Jörg Geibert hält V-Leute für den Verfassungsschutz für unverzichtbar.

Thüringens Innenminister Jörg Geibert hält V-Leute für den Verfassungsschutz für unverzichtbar. © Martin Schutt/Archiv

Geheimdienste

Thüringen: V-Leute für Verfassungsschutz unverzichtbar

Trotz Querelen um Neonazis als V-Leute des Verfassungsschutzes hält der thüringische Innenminister Jörg Geibert (CDU) solche Verbindungsleute für unverzichtbar.

Erfurt. Sie ermöglichten es, schnell an Informationen aus allen Feldern des Extremismus zu gelangen, die sonst verborgen blieben.

"Ein Stück muss sich unser Gemeinwesen auf solch unseriöse Typen einlassen. Aber der Verfassungsschutz darf nicht allein einem V-Mann und seinen Informationen vertrauen", sagte Geibert der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Dass diese Verbindungsleute Geld bekommen, sei eine Grauzone, erklärte der Minister. Seiner Ansicht nach müssen Regeln für den Kauf solcher Informationen aus der extremistischen Szene geschaffen werden. Der Einsatz von V-Leuten ist auch mit Blick auf einen neuen Anlauf für ein NPD-Verbotsverfahren umstritten.

dpa


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