Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Territorialstreit in der Karibik: Nicaragua wittert Verschwörung
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Territorialstreit in der Karibik: Nicaragua wittert Verschwörung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:24 10.08.2013
Costa Ricas Präsidentin Laura Chinchilla und Kolumbien auf der einen Seite sowie ihr nicaraguanischer Amtskollege Daniel Ortega (r) auf der anderen beharken sich in einem komplizierten Territorialstreit. Quelle: German Miranda/Archiv
Anzeige
Managua

g.

Die Regierungen in San José und Bogotá werfen Nicaragua vor, auf dem Weltmarkt Ölbohrrechte in Gewässern anzubieten, die ihm gar nicht gehören. Im November vergangenen Jahres hatte der Internationale Gerichtshof die Seegrenzen neu festgelegt und Nicaragua über 90 000 Quadratkilometer zusätzliches Hoheitsgebiet zugesprochen. Kolumbien hat das Urteil zurückgewiesen.

Zuletzt hatte auch Costa Rica erklärt, die Regierung in Managua fälsche den Grenzverlauf und verletze die Souveränität des Nachbarlands. "Die Forderungen und Ansprüche Costa Ricas entbehren jeder Grundlage und machen deutlich, dass in Wahrheit politische Interessen dahinterstecken", sagte der nicaraguanische Vertreter vor dem Internationalen Gerichtshof, Carlos Argüello.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein erstes Fährschiff mit Bundeswehrfahrzeugen aus Afghanistan ist am Samstag in Emden eingetroffen. Der Frachter "Suecia Seaways" kam mit 127 Einsatz- und Gefechtsfahrzeugen in der ostfriesische Hafenstadt an.

10.08.2013

Der US-Geheimdienst NSA führt nach einem "Spiegel"-Bericht Deutschland und die EU intern als Spionageziele. Dies gehe aus einer Geheimliste mit nachrichtendienstlichen Prioritäten hervor, über die der Geheimdienst-Enthüller Edward Snowden verfüge, berichtete das Magazin.

10.08.2013

Die ägyptischen Sicherheitskräfte wollen den Dauerprotest von Islamisten in Kairo ohne Blutvergießen beenden. Das berichtete die arabische Zeitung "Al-Sharq Al-Awsat" unter Berufung auf einen Verantwortlichen.

10.08.2013
Anzeige