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Gläubige jubeln dem papst während der Messe zu.

Gläubige jubeln dem papst während der Messe zu. © Peter Foley

Kirche

Tausende bei Papst-Messe in New York

Mit einer Messe im Madison Square Garden endet Papst Franziskus' Aufenthalt in New York. Nächste Station der Reise ist Philadelphia - wo es beim Weltfamilientag noch einmal um heikle Themen geht.

New York/Philadelphia (dpa) - Papst Franziskus hat zum Abschluss seines Besuchs in New York eine Messe mit Tausenden Menschen im Madison Square Garden gefeiert.

Heute fliegt das Oberhaupt der katholischen Kirche weiter nach Philadelphia, wo Franziskus auch am Weltfamilientag teilnehmen wird, dem Anlasse des Besuchs in den USA. Es ist die letzte Station seiner Reise. An der stimmungsvollen Messe in New York nahmen am Freitag etwa 20 000 Menschen teil.

Unter dem Jubel der Menschen fuhr der Papst einige Runden durch die Halle und winkte in die Menge. In seiner Predigt prangerte Franziskus das Leben vieler Menschen an den Rändern der Gesellschaft in Städten wie New York an. "Großstädte verbergen die Gesichter all jener Menschen, die scheinbar keine Bürgerschaft haben oder Bürger zweiter Klasse sind", sagte er. "Diese Menschen stehen an den Rändern unserer Straßen, auf unseren Gehwegen, in ohrenbetäubender Anonymität."

In Philadelphia feiert Franziskus nach seiner Ankunft eine Messe, nimmt an einem Treffen für die Religionsfreiheit mit Migranten teil und hält am Abend (Ortszeit) vor dem Abschluss des Weltfamilientages eine Gebetswache mit Familien ab. Dort sollen auch Stars wie Andrea Bocelli singen. Philadelphia ist die letzte Station der sechstägigen Reise des Papstes durch die USA, zuvor hatte er Kuba besucht.

In New York hatte der Papst am Freitag vor der UN-Vollversammlung gesprochen und die Weltgemeinschaft eindringlich zum Kampf gegen Armut und Umweltzerstörung aufgefordert. "Jede Schädigung der Umwelt ist eine Schädigung der Menschheit", sagte er. Jeder Mensch habe ein Recht auf Leben, was einem "Existenzrecht der menschlichen Natur selbst" entspreche. Er rief die etwa 160 anwesenden Staats- und Regierungschefs zum unverzüglichen Handeln auf.

Am Ground Zero, dem Ort der Terroranschläge vom 11. September 2001, gedachte der Papst der Opfer. er rief zu einem friedlichen Zusammenleben aller Religionen und Kulturen auf, traf Angehörige von Opfern und betete mit Vertretern verschiedener Religionen. In einer katholischen Schule im Stadtteil Harlem traf der Papst dann Kinder von Migranten und ihre Familien. Bei seiner anschließenden Fahrt durch den Central Park jubelten Franziskus Zehntausende Menschen zu.

dpa


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