Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland/Welt Studie: Junge Lehrer lernen zu wenig über Unterricht mit Migranten
Nachrichten Politik Deutschland/Welt Studie: Junge Lehrer lernen zu wenig über Unterricht mit Migranten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:30 06.09.2016
Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration kritisiert, dass die meisten jungen Lehrer unzureichend auf den Unterricht mit Einwandererkindern vorbereitet werden. Quelle: Oliver Berg/Archiv
Anzeige
Berlin

Bundesweit hat jedes dritte Schulkind einen Migrationshintergrund. "Trotz sichtbarer Verbesserung in den letzten 15 Jahren liegen Kinder, deren Eltern beide im Ausland geboren sind, zum Ende der Grundschule im Lesen und Rechnen im Bundesdurchschnitt etwa ein Jahr hinter ihren Klassenkameraden ohne Migrationshintergrund zurück", heißt es in der Studie. "Nach dem Übergang in die weiterführenden Schulen nehmen diese Ungleichheiten weiter zu: Jugendliche mit Migrationshintergrund sind an Hauptschulen überrepräsentiert, haben öfter Lernschwierigkeiten und brechen die Schule häufiger ab."

Eine Auswertung zentraler Fortbildungskataloge der 16 Länder ergab, dass es in Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen "einen vergleichsweise niedrigen Anteil an Fortbildungen zu sprachlicher und kultureller Vielfalt" gibt. In Baden-Württemberg, Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein würden jetzt immerhin alle angehenden Lehrer verpflichtet, im Studium einen oder mehrere Kurse zum Thema Sprachbildung zu absolvieren.

dpa

Nach dem umstrittenen Besuch des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump in Mexiko hat seine Konkurrentin Hillary Clinton eine Einladung in das Nachbarland ausgeschlagen.

06.09.2016

Die Cyber-Attacken auf deutsche Behörden und Unternehmen werden nach Angaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) immer raffinierter und effektiver.

06.09.2016

Bis Ende November soll der Etat für das Wahljahr 2017 stehen. Union und SPD müssen sich bei ihren letzten Etat-Beratungen zusammenraufen. Was angesichts wachsender schwarz-roter Streitereien spannend werden dürfte.

06.09.2016
Anzeige